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Studentenzahlen steigen: 25 Prozent der 18- bis 25-Jährigen studiert

In allen Schulen gibt es mehr weibliche als männliche Studenten.
In allen Schulen gibt es mehr weibliche als männliche Studenten. ©APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER
Die Studierendenquote in Österreich ist weiter gestiegen. Mittlerweile besucht fast jeder vierte 18- bis 25-Jährige eine Uni oder FH, Frauen dominieren dabei alle Hochschularten.

Bereits jeder vierte 18- bis 25-Jährige studiert. Das geht aus den am Mittwoch von Statistik Austria veröffentlichten Studentenzahlen für das Wintersemester 2019/20 hervor. Demnach lag die Studierendenquote in dieser Altersgruppe bei 24,7 Prozent, bei den Frauen sogar bei 29,8 Prozent. Insgesamt waren 376.050 Personen an Unis, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Privatunis inskribiert.

Die Gesamtzahl der ordentlichen Studenten ist damit zwar gegenüber dem vorhergehenden Studienjahr geringfügig um 0,2 Prozent zurückgegangen. Die Studierendenquote steigt aber angesichts des viel stärkeren Bevölkerungsrückgangs in dieser Altersgruppe.

Frauen studieren eher als Männer

Im Detail sieht das so aus: Die Bevölkerung im Alter von 18 bis 25 Jahren hat sich in den vergangenen vier Jahren rückläufig entwickelt (zwischen minus 0,6 und minus 2,3 Prozent pro Jahr), dementsprechend gab es bei der absoluten Zahl der Studenten in dieser Altersgruppe ein Minus zwischen 0,1 und 1,3 Prozent. Doch der Anteil der 18- bis 25-Jährigen, die ein Studium an einer Hochschule belegen, ist von 23,6 Prozent im Wintersemester 2015/16 auf 24,7 Prozent 2019/20 gestiegen.

Bei den 18- bis 25-jährigen Frauen lag die Quote 2015/16 bei 28 Prozent und hat sich bis 2019/20 auf 29,8 Prozent erhöht. Somit studierten bereits rund drei von zehn Frauen dieser Altersgruppe. Bei Männern dieses Alters lag die Studierendenquote bei 20 Prozent, sie beginnen aber aufgrund von Präsenz- bzw. Zivildienst und einem höheren Anteil an BHS-Maturanten im Durchschnitt erst später zu studieren.

Knapp drei Viertel österreichische Staatsbürger

Frauen stellen mittlerweile 54,8 Prozent aller Studierenden in Österreich - sie dominieren in allen Hochschularten: An Pädagogischen Hochschulen (PH) waren drei Viertel (76,6 Prozent) der Studierenden weiblich, an Privatuniversitäten 60,5 Prozent, an öffentlichen Unis 53,5 Prozent und an Fachhochschulen 50,2 Prozent. Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Hochschulstudenten des Wintersemesters 2019/20 waren österreichische Staatsbürger, 10,3 Prozent waren Deutsche und 2,9 Prozent Italiener (überwiegend aus Südtirol).

Der Ausbau des Fachhochschulsektors in den vergangenen Jahren hat laut Statistik Austria zur erhofften Entlastung der Unis beigetragen: Die öffentlichen Unis waren die einzigen Hochschulen, die von 2018/19 auf 2019/20 einen Rückgang bei den Studentenzahlen zu verzeichnen hatten - um 3.641 ordentliche Studierende bzw. 1,4 Prozent auf 264.945. Zuwächse verzeichneten dagegen die Fachhochschulen mit einem Plus von 1.802 ordentlichen Studenten bzw. 3,4 Prozent und die Pädagogischen Hochschulen (PH) mit einem Zuwachs von 1.931 Lehramt-Studenten bzw. 13,2 Prozent. Die Steigerung an den PH hängt den Statistikern zufolge vor allem mit der Umsetzung der neuen Pädagogenbildung zusammen, die ein achtsemestriges Bachelorstudium und daran anschließend ein Masterstudium vorsieht. Zuwächse haben auch die Privatunis verzeichnet (plus 674 ordentliche Studierende bzw. 5,9 Prozent).

Kaum Änderungen bei Studienabschlüssen

Bei den Studienabschlüssen gab es kaum Änderungen, wie die ebenfalls am Mittwoch veröffentlichten Daten des Studienjahrs 2018/19 zeigen: An den Unis gab es demnach 35.201 ordentliche Studienanschlüsse, an den FH waren es 15.243, an den Privatunis 2.357 und an den PH haben 2.274 Studenten ihr Lehramtsstudium erfolgreich abgeschlossen.

(APA/red)

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