Studenten-Massaker in Mexiko: Polizisten verhaftet

Wegen des mutmaßlichen Massakers an Dutzenden Studenten in Mexiko hat die Staatsanwaltschaft zehn Polizisten festgenommen. Den Beamten der örtlichen Polizei von Iguala im Bundesstaat Guerrero werden Verbindungen zum organisierten Verbrechen und Entführung vorgeworfen, wie Chefermittler Tomas Zeron am Montag sagte.


Die 43 linksgerichteten Lehramtsstudenten waren Ende September in Iguala von Polizisten verschleppt und Zeugenaussagen zufolge der kriminellen Organisation “Guerreros Unidos” übergeben worden. Bandenmitglieder räumten den Mord an den jungen Leuten an. Wegen der Tat sitzen mittlerweile 43 Beamte in Haft.

Drahtzieher des Verbrechens sollen Igualas Ex-Bürgermeister Jose Luis Abarca und seine Frau Maria de los Angeles Pineda Villa sein. Die Bürgermeistergattin wurde am Sonntag in das Hochsicherheitsgefängnis von Tepic verlegt. Ihr werden Drogenhandel und Geldwäsche vorgeworfen.

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