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Student quälte Bären mit Säure

In Peking ist ein 21-jähriger Student wegen eines Säure-Anschlags auf die Bären im Zoo der Hauptstadt festgenommen worden. Er wollte die Intelligenz der Tiere testen.

Die staatliche Nachrichtenagentur Neues China meldete, der Student Liu Haiyang habe fünf Bären, die zu einer bedrohten Art gehören, in ihrem Käfig mit Schwefelsäure übergossen, um damit ihre Intelligenz zu testen.

Er habe nämlich gelesen, Bären hätten einen hochentwickelten Geruchssinn, und er habe gedacht, dies sei doch ein Widerspruch zum Volksglauben, Bären seien dumm, sagte der Student.

Aus Zoo-Kreisen zitierte die Agentur, Liu habe die Bären am 19. Jänner zum ersten Mal auf diese Weise „getestet“, und trotz der Schmerzen, die er den Tieren auf diese Weise zufügte, am Samstag ein zweites „Experiment“ an ihnen ausgeführt, indem er ihnen, unter dem Anschein, sie zu füttern, Ätznatron verabreicht habe. Wang Baoqiang, stellvertretender Zoodirektor in Peking, sagte Xinhua, die Bären stünden alle auf der Internationalen Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Die Bären hätten jetzt Probleme beim Sehen, beim Fressen und könnten auch nicht mehr richtig gehen nach den Säure-Attacken.

Nach einem Bericht auf der populären Web-Site Sina.com ist der Beschuldigte Liu an der Pekinger Tsinghua-Universität eingeschrieben, die in China gern mit dem renommierten amerikanischen Massachusetts Institute of Technologie in ihrer Bedeutung verglichen wird.

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