Stromausfälle: Reperatur ließ auf sich warten

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Zu massiven Stromausfällen ist es am Montag in drei Wiener Gemeindebezirken gekommen - Am Abend waren noch immer rund 400 Haushalte betroffen.

Laut Wienstrom dürfte ein von einem Baufahrzeug in Simmering beschädigtes Kabel zum Defekt einer 500 KV-Leitung im E-Werk Simmering geführt haben. Erhebliche Störungen in der Leopoldstadt, in der Landstraße und in Simmering waren die Folge. Etwa 400 Haushalte im Bezirk Landstraße waren auch am Abend noch ohne Strom.

Hoher Stromverbrauch verzögerte Reperatur

Drei Störungstrupps mit rund 50 Mitarbeitern waren laut Wienstrom noch am Montagabend damit beschäftigt, die rund 400 betroffenen Haushalte in der Erdbergstraße und der Lechnerstraße in Wien-Landstraße wieder an das Stromnetz zu schalten. Um 18.30 rechnete Wienstrom damit, dass die Arbeiten noch etwa eine Stunde dauern werden. Durch den erhöhten Stromverbrauch in den Abendstunden habe man es mit hohen Spannungszuständen zu tun und müsse daher besonders behutsam vorgehen, sagte ein Sprecher zur APA. In den Nachstunden werde man die schadhafte Sicherung im Umspannwerk Simmering austauschen.

Chaotischer Individualverkehr

Rund 30.000 Haushalte, zahlreiche Ampeln, Straßenbahnen und auch einige öffentliche Gebäude mussten ab 10.56 Uhr ohne Elektrizität auskommen. So verkehrte etwa die Straßenbahnlinie 21 nur zwischen Schwedenplatz und Ernst Happel-Stadion, der Individualverkehr verlief teilweise chaotisch. Nach Angaben von Wienstrom waren auch kleine Bereiche der Inneren Stadt sowie der Brigittenau von dem Ausfall beeinträchtigt.

Ein Großteil der ausgefallenen Ampelanlagen wurden umgehend durch Polizisten ersetzt. „Wir haben die Verkehrssituation im Griff“, teilte die Verkehrsleitzentrale der Wiener Polizei mit. Die Beamten waren vor allem in den besonders betroffenen Bezirken Landstraße und Simmering postiert.

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