Streunende Hunde töten Kängurus in russischem Zoo

Streunende Hunde haben in einem Zoo der Stadt Kaliningrad sechs Kängurus getötet. Die Hundemeute sei in das Gehege eingedrungen und habe fünf der Tiere totgebissen, sagte die Tierärztin des Zoos, Swetlana Jarowa, am Freitag der Nachrichtenagentur RIA-Nowosti. Ein sechstes Känguru verletzte sich demnach tödlich, als es in Panik gegen die Absperrung sprang. Drei der Tiere waren trächtig.


“Die Hunde waren nicht hungrig, bei ihnen setzte einfach der Jagdinstinkt ein”, sagte Jarowa. Die Wärter hätten noch versucht, ihre Schützlinge zu retten, seien aber zu spät gekommen. Später entdeckten sie unter dem Zaun des Geheges ein frisch gegrabenes Loch.

Nach Angaben der Chef-Veterinärin hat der Zoo immer wieder Probleme mit streunenden Hunden, ihnen fielen unter anderem auch ein Lama und ein Hirsch zum Opfer. “Unser Zaun ist alt, und – wie üblich – fehlt das Geld für mehr Wachpersonal”, sagte Jarowa. Viele Zoos in Russland stammen noch aus der Sowjet-Ära und sind völlig überaltert.

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