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Streiter: "Befinden uns im Pulk"

Altach-Trainer Michael Streiter nahm im "VN"-Interview zur Situation bei Halbzeit der Bundesligasaison Stellung. Trotz zuletzt vier sieglosen Spielen bleibt Streiter Optimist und traut seinem Team noch einiges zu.

VN: Zuletzt vier Spiele ohne Sieg. Schrillen da zur Halbzeit der Meisterschaft die Alarmglocken?
Streiter: “Nein, überhaupt nicht. Ich vergleiche die derzeitige Situation mit einem Radrennen. Es gibt einen Ausreißer, zwei, drei Verfolger und der Rest ist im Pulk. Da sind wir dabei und das ist positiv.”

VN: Aber etwas läuft derzeit doch falsch?
Streiter: “Klar, wir wollten im zweiten Viertel mehr Punkte machen. Jetzt haben wir gleich viel. Unsere Probleme werde ich aber nicht nach außen tragen. Eines aber hat das letzte Spiel gezeigt. Bei der Austria spielten trotz sechs Ausfällen noch erfahrene Profis wie Mair, Tokic, Troyansky, Mila oder auch Wallner. Da können wir nicht mithalten.”

VN: Im Aufstiegsjahr haben die ‘Joker’ immer gestochen, jetzt nicht mehr. Ist das ein Problem?
Streiter: “Was soll ich dazu sagen. Fakt ist, dass Bundesliga und RedZac-Liga andere Ansprüche stellen. Jeder hat die Chance erhalten. Man muss aber bedenken, dass 70 Prozent meiner Mannschaft noch nie in der Bundesliga gespielt hat. Das sollte man nicht außer Acht lassen, zumal dem Verein finanziell auch die Hände gebunden sind.”

VN: Der Klub hat nun erklärt, dass das Duo Leonardo/Ledezma unverkäuflich ist. Ist der Trainer froh darüber?
Streiter: “Warum sollte ich das nicht sein. Es wäre sehr gut, wenn sie bleiben, vor allem auch für die Mannschaft insgesamt. Allerdings weiß ich auch nicht, welche Angebote sie haben und wo wirklich die finanzielle Schmerzgrenze beim Verein liegt.”

VN: Was erwartet sich der Trainer vom Klub?
Streiter: “Das hängt einfach auch davon ab, was mit unseren Stürmern passiert. Aber natürlich werden wir versuchen, uns zu verstärken. Mehr will ich vorerst nicht verraten, denn es sind ja noch drei Runden zu spielen.”

VN: Zuletzt tauchte der Name Roland Kirchler auf?
Streiter: “Wenn es eine Möglichkeit gibt, einen solchen Spieler zu holen, dann müssen wir zumindest überlegen. Viel hängt auch von Salzburg ab. Aber es sind mit Rapid und Pasching auch andere Vereine hinter Kirchler her. Dasselbe gilt für Markus Weissenberger. Beides wären Spieler, die uns ein Stück nach vorne bringen könnten. Das Problem für uns ist einfach ihre Finanzierbarkeit.”

VN: Was ist für den Trainer das Wichtigste bis zur Winterpause?
Streiter: “Dass ich die Spieler wieder dazu bringe, das zu leisten, was sie können. Ganz wichtig ist auch, dass wir am Platz mehr miteinander reden. Das ist vielleicht nur eine Kleinigkeit, aber es hätte eine große Wirkung.”

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