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Streit um Publizistik Wien geht weiter

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Der Streit um die Zustände an der Publizistik Wien reißt nicht ab. Ministerin Gehrer konstatiert "normale Zustände", Publizistik-Vorstand Langenbucher hat "seine Hausaufgaben immer gemacht" und die StrV Publizistik sieht "geplatzte Träume".

Der Streit um die Publizistik Wien und die schlechten Studienbedingungen allgemein reißt nicht ab. Am Freitag haben Publizistik-Studenten symbolisch ihre Träume zerplatzen lassen. Als Bildungsministerin Gehrer und Uni Wien-Rektor Winckler verkleidet zerstachen sie bei dieser Aktion der Studienrichtungsvertretung Publizistik vor der Uni Wien Luftballons, auf denen Träume wie „Diplomarbeitsbetreuung“ oder „Seminarplatz“ geschrieben standen.

Demo nächsten Donnerstag geplant


Sie protestierten damit gegen die Studiensituation am Institut für Publizistik der Uni Wien, wo die Lehrenden beschlossen haben, „wegen des desaströsen Betreuungsverhältnisses“ keine Anmeldungen für Diplomarbeitsthemen mehr entgegenzunehmen. Für kommenden Donnerstag planen die Studenten eine Demonstration, die bei einer HörerInnenversammlung beschlossen wurde.


Auch rechtliche Schritte gegen den Diplomarbeitsstopp wurden nicht ausgeschlossen. Studienrichtungsvertreterin Barbara Oberrauter: “Es ist schlimm genug, dass Studierende ihren Abschluss erklagen müssen.” Ministerin Gehrer ziehe sich mit “schlechten Sprüchen” aus der Verantwortung, und die Vorschläge von Rektor Winckler seien teilweise “einfach nur lachhaft”.

Gehrer: “Langenbucher macht seine Hausaufgaben nicht”


Das Bild, das Studierende, Lehrende und ÖH vermitteln, wird derweil von Ministerin Gehrer konterkarikiert. In einer Pressekonferenz stellt sie schlechte Studienbedingungen in Abrede. Volle Hörsäle und fehlende Finanzmittel gebe es jedes Jahr, aber diese “Herausforderungen” würden immer bald gelöst. “An den österreichischen Universitäten gibt es normale Zustände”, so die Ministerin, “es gibt nur ein Institut namens Publizistik, wo jedes Semester dasselbe Theater statt findet.” Das liege Gehrer zufolge am Institutsvorstand Langenbucher, “der seine Hausaufgaben nicht macht”.


Dieser fühlt sich zu Unrecht von Bildungsministerin Gehrer “ausgeschimpft”: Er habe schon als Schüler immer brav alle seine Hausaufgaben gemacht, so Langenbucher in einer Reaktion auf die gestrigen Vorwürfe der Ressortchefin. Weiters legt Langenbucher Wert auf die Feststellung, er habe den Unterricht nie gestört, habe keine Comics unter der Bank gelesen und sei auch nie ins Eck gestellt worden.

Deutsche Publizisten: “Possenspielchen” des Rektorats

Auch aus Deutschland kommen mittlerweile Reaktionen auf den Vorschlag Rektor Wincklers, Diplomarbeiten auf der Publizistik per e-learning von deutschen Professoren betreuen zu lassen. “In Wien treiben Hochschulpolitik und -Verwaltung Possenspielchen mit der Kommunikationswissenschaft”, so die Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Publizistik, Romy Fröhlich.

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