Streit um "grauslichen" Wahlkampf für Wien

In Wien wird darüber diskutiert, wie "grauslich" der Wahlkampf wird: Bürgermeister Häupl hat mit Blick auf die FPÖ einen solchen Urnengang in vorhergesagt; die Wiener Blauen sehen umgekehrt in ihrem Wahlgegner einen "Stänkerer".
"Gott schütze Wien"
SPÖ auf der Verliererstraße

Die Stadt-Blauen orteten beim Bürgermeister die “üblichen Stänkereien und Verbalinjurien” in Richtung FPÖ.

Der “weinerliche Wiener Bürgermeister” verharre weiterhin im Selbstbetrug, befand FPÖ-Landesparteisekretär Hans-Jörg Jenewein in einer Aussendung. Während die SPÖ seit dem Jahr 2005 von Wahlniederlage zu Wahlniederlage stolpere und Häupl selbst außer ein paar “reschen Sagern” relativ wenig zur Konsolidierung der SPÖ beizutragen gedenke, werde Häupl relativ bald erkennen, dass die Negativspirale der SPÖ bei ihren Wahlergebnissen auch vor der Bundeshauptstadt nicht haltmachen werde.

Häupl versuche offenbar alles, um das Niveau der Wahlauseinandersetzung im politischen Souterrain stattfinden zu lassen. “Die Freiheitlichen werden jedoch den Wiener Bürgermeister dort alleine lassen – offenbar fühlt er sich in dieser Umgebung durchaus wohl.” Faktum sei, dass der Wahlkampf der Wiener Freiheitlichen niemals so “grauslich” sein könne wie die asoziale Politik der Wiener SPÖ.

Grauslich

Auf Nachfrage von Journalisten äußerte sich Wiens Bürgermeister Michael Häupl zuvor beim Mediengespräch skeptisch zum erwartbaren Niveau des Wiener Wahlkampfs im kommenden Jahr. Da die FPÖ bereits heute schon eine “grauslichen Wahlkampf” fahre – “Wir haben hingegen unseren Job zu machen!” – sei “noch einiges für das kommende Jahr zu erwarten.” Aus dem aktuellen Vorarlberger Wahlergebnis sei nicht allzu viel ableitbar: Auch die Wiener SPÖ müsse versuchen, ihr Wählerpotential auszuschöpfen, wobei im Unterschied zum Ländle der Organisationsgrad der Wiener SPÖ “doch deutlich höher sei.”

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