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Strafen für 88 Ultras in Spanien nach Tod von Fan

Trauer in La Coruna
Trauer in La Coruna
88 spanische Fußballfans, die am Sonntag in Madrid an blutigen Auseinandersetzungen beteiligt waren, sollen zu hohen Geldstrafen und mehrjährigen Stadionverboten verurteilt werden. Die Anti-Gewalt-Kommission des spanischen Sports schlug am Donnerstag vor, den 88 identifizierten Hooligans Geldstrafen von jeweils 60.000 Euro aufzuerlegen.


Außerdem soll es ihnen für die Zeit von fünf Jahren verboten werden, Sportstätten zu betreten. Am Sonntag war es in der spanischen Hauptstadt vor dem Liga-Spiel zwischen Meister Atletico Madrid und Deportivo La Coruna (2:0) vor dem Vicente-Calderon-Stadion zu einer Massenschlägerei zwischen Ultras mehrerer Clubs gekommen. Ein 43-jähriger Deportivo-Fan erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der Anti-Gewalt-Kommission gehören die Profi-Liga (LFP), der Fußballverband (RFEF) und die Sportbehörde (CSD) an.

Die Vereine der spanischen Profi-Ligen, die zu den gewaltsamen Gruppen unter ihren Anhängern nicht auf Distanz gehen, können künftig mit einem Punkteabzug oder gar einem Zwangsabstieg bestraft werden. Dies sieht ein Übereinkommen des Ligaverbandes (LFP) mit dem spanischen Fußballverband (RFEF) und der obersten Sportbehörde (CSD) vor. Wie der CSD-Chef Miguel Cardenal am Donnerstag in Madrid mitteilte, sollen die Details der neuen Regelung am 15. Dezember verabschiedet werden.

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