Strache vor Wiederwahl zum Landesparteichef

Als konsolidierte Partei hat sich am Sonntag die Wiener FPÖ bei ihrem 31. ordentlichen Landesparteitag präsentiert. "Wir haben endgültig die Zerstörungs- und Abspaltungsversuche überwunden, mit denen wir uns in den letzten Jahren zu beschäftigen hatten", sagte Johann Herzog, Landesfinanzreferent und nicht amtsführender Stadtrat zum Autakt im Wiener Austria Center.

Generalsekretär Harald Vilimsky plädierte dafür, den Kurs der FPÖ beizubehalten. Es gehe darum, “unsere Identität, unsere Kultur zu retten im 21. Jahrhundert, im dritten Jahrtausend”. Man müsse darauf achten, dass Österreich nicht zum “Mischpott irgendwelcher Völker” werde. Unfreundliches setzte es in Richtung BZÖ. “Es ist ein seltener Glücksfall, dass wir diese orange Umfallertruppe losgeworden sind”, meinte etwa Bundesrätin Monika Mühlwerth.

Der Parteitag steht unter dem Motto “Sozial statt sozialistisch”. Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Wiederwahl von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zum Landesparteiobmann. Daneben macht sich die Wiener FPÖ für die in zwei Jahren anstehende Gemeinderatswahl bereit. Angepeilt wird die “freiheitliche Wende”: Laut Leitantrag will die FPÖ in Wien wieder Nummer Zwei werden und die absolute Mehrheit der SPÖ brechen.

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