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Strache soll Jacht angeboten bekommen haben: Ermittlung laufen

Ein weiterer Vorwurf gegen Heinz-Christian Strache.
Ein weiterer Vorwurf gegen Heinz-Christian Strache. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Heinz-Christian Strache steht erneut wegen eines Verdachts im Visier der WKStA. Er soll in seiner Zeit als Vizekanzler eine Jacht samt Luxusurlaub angeboten bekommen haben. Im Raum steht der Vorwurf der Bestechung.

Der einstige FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache steht wegen eines weiteren Verdachts im Visier der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Er soll in seiner Zeit als Vizekanzler von einem Glücksspielbetreiber einen Jachturlaub angeboten haben bekommen, schreibt die "Kronen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). Im Raum steht der Vorwurf der Bestechung. Strache selbst wollte zu den Vorwürfen auf APA-Anfrage nicht Stellung nehmen.

Strache soll sich mit Besitzer mehrere Poker-Casinos abgesprochen haben

Strache soll im Frühling 2018 als Vizekanzler bei einem Treffen mit dem Besitzer mehrerer Poker-Casinos eine geheime Absprache vereinbart haben, sollen von den Ermittlern sichergestellte Chat-Protokolle und Dokumente belegen. Demnach würde sich ehemalige FPÖ-Chef innerhalb der türkis-blauen Regierung für ein neues Glücksspielgesetz einsetzen. Als Gegenleistung hätte Strache von dem Unternehmer dessen Jacht samt Besatzung für einen Luxusurlaub mit der Familie in Italien zur Verfügung gestellt bekommen.

Es handelt sich nicht um den ersten Verdacht, Strache könnte Gegenleistungen für Gesetzesinitiativen im Glücksspielbereich versprochen bekommen haben. Die WKStA soll auch einen Flug im Privatjet nach Ibiza prüfen. Die Maschine soll einem Bekannten Straches, einem Unternehmer, gehört haben, der in einer Rechnungshofliste als Parteispender aufscheint.

Team Strache spricht von Fakenews

Der Generalsekretär des Team Strache, Christian Höbart, hat die Berichte über Ermittlungen gegen Heinz-Christian Strache wegen eines angeblichen Angebots zum Jachturlaub als Fakenews zurückgewiesen. "Strache hat sich niemals bestechen lassen, er war niemals auf der Yacht von Herrn Peter Z. und hat sich niemals von Herrn Peter Z. einladen lassen, er hat niemals einen Flug geschenkt oder geliehen bekommen, sondern privat gebucht und bezahlt", so Höbart gegenüber der APA.

(APA/Red)

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