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Strache schloss Koalition mit Gabi Burgstaller aus

H.C. Strache möchte keine Koalition mit Gabi Burgstaller eingehen.
H.C. Strache möchte keine Koalition mit Gabi Burgstaller eingehen. ©APA
Landtagswahl in Salzburg steht ins Haus: FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache hat eine mögliche Koalition der Landes-FPÖ mit einer SPÖ unter Landeshauptfrau Gabi Burgstaller nach der Wahl am 5. Mai ausgeschlossen.

“Wir werden weder mit Burgstaller noch mit VP-Chef Haslauer eine Koalition eingehen”, sagte Strache der am Donnerstagabend am Rande der Wahlkampfauftaktveranstaltung der Tiroler FPÖ für die dortige Landtagswahl am 28. April vor rund 300 Sympathisanten in Innsbruck.

FPÖ prophezeit SPÖ Stimmverluste

Auf die Frage, ob diese Koalitions-Absagen auch nach möglichen Personalwechseln bei SPÖ und ÖVP nach der Salzburg-Wahl gelten, meinte Strache, dies sei eine “Unsinnsdebatte”. Schließlich werde die FPÖ auch in Salzburg von der SPÖ nach wie vor ausgegrenzt. Den derzeitigen Salzburger Regierungsparteien prophezeite der FPÖ-Chef massive Stimmenverluste. Für die FPÖ sei jeder Stimmenzuwachs ein Erfolg.

In seiner Rede in Innsbruck ging Strache auch auf die Situation seines Kooperationspartners FPK nach der Wahlschlappe in Kärnten ein. Er sprach sich wie der neue FPK-Obmann Christian Ragger für einen Ehrenkodex aus. “Ein solcher muss kommen. Und zwar mit einer klaren Definition und Trennlinie”, erklärte der FPÖ-Chef. Jeder, der sich mit einer strafrechtliche Anklage wegen Korruption konfrontiert sehe, müsse “einen Schritt zurück” machen, bis das Verfahren abgeschlossen sei. Strache stellte zudem klar, dass es nur zu einer Zusammenführung mit der Mutterpartei kommen werde, wenn “wo FPÖ draufsteht auch FPÖ drinnen ist”.

In seiner Rede in einem Innsbrucker Gasthof ritt Strache einmal mehr unter anderem scharfe Attacken gegen Frank Stronach. Dieser habe sich “politische Abfallprodukte” von SPÖ, ÖVP und BZÖ gekauft und zahle keine Steuern in Österreich. “Wir wollen keinen amerikanischen Weg”, rief er seinen Anhängern zu. In erster Linie trete er aber gegen Bundeskanzler Werner Faymann (S) an. “Den will ich ablösen”, meinte er.

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