Strache fällt negativ bei Facebook auf

Mit einer Fotomontage fiel Strache am Wochenende bei Facebook auf.
Mit einer Fotomontage fiel Strache am Wochenende bei Facebook auf. ©Screenshot Facebook
Heinz Christian Strache sorgte am Wochenende mit einem Facebook-Posting für Wirbel. Er stellte eine Fotomontage online, die ihn mit Fahne und Kreuz zeigte, provokant betitelt mit „Für unser europäisches Abendland“.
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HC Strache polarisiert und provoziert bewusst. Auf seiner Facebook-Seite gibt sich der 42-Jährige aber ungewohnt friedlich und postet über das schöne Wetter oder die Zeitumstellung, inklusive Bild von seiner FPÖ-Merchandise-Uhr. Am Samstag dann die Fotomontage mit Kreuz, die mehr als 400 Kommentare erhielt. Insgesamt kommt Strache aktuell auf über 111.114 Gefällt-mir-Klicks und 14.311 „sprechen drüber“.

Kein Wiener Bürgermeister auf Facebook

Aus Mangel an Bürgermeister-Auftritten auf Facebook, muss wohl oder übel der Bundeskanzler in diesen Vergleich einbezogen werden. Und von solchen Zahlen kann Werner Faymann, seines Zeichens Inhaber des wohl teuersten Facebook-Accounts, nur träumen. Er „gefällt“ nur  5.959 Usern. Auf seiner Timeline gratuliert Faymann gerne: Egal ob zum Geburtstag oder zum Weltcup-Sieg. Ein nettes Wort und ein virtuelles Lächeln kosten schließlich nichts. Mit einer neuen Aktion „Wir sind mehr!“ wollte sich die SPÖ mit einem groß angelegten Mitmach-Projekt auf die Spuren von Barack Obama begeben, derzeit hört man wenig davon.

Grüne und Schwarze vertreten, aber unauffällig

Maria Vassilaou kommt auf 5.621 „Gefällt-Mir-Klicks“. Sie postet ausschließlich Sachthemen. Ihr Beitrag zur aktuellen zur Parkpickerl-Diskussion lautet etwa: „Ein Wiener Pkw hat allein zum Parken 14 Mal mehr Platz zur Verfügung als ein Wiener Kind zum Spielen.“  Neo-ÖVP-Wien-Chef Manfred Juraczka hingegen hat kein öffentliches Facebook-Profil. Anscheinend ist er hier nur privat und nicht als „Person des öffentlichen Lebens“ unterwegs.  Immerhin hat er aber am 3. März „ÖVP Wien“ zu seiner Arbeit hinzugefügt. Nur falls es irgendjemand im Februar verpasst haben sollte.

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