Sticklers EM-Bilanz ist ambivalent

ÖFB-Präsident Friedrich Stickler hat am Dienstag mit gemischten Gefühlen ein erstes Resümee zum bisherigen Verlauf der EURO 2008 gezogen.

Auf der einen Seite stand die Freude über die reibungslose Turnier-Organisation, auf der anderen Seite war das seit Montag feststehende vorzeitige Ausscheiden des österreichischen Fußball-Nationalteams mehr als nur ein Wermutstropfen.

“Es tut weh und ist eine Enttäuschung, wenn man das Turnier nach der Gruppenphase verlässt. Wir haben uns viel besser verkauft, als es uns von vielen zugetraut wurde, aber es hat nicht gereicht und deswegen kann man nicht zufrieden sein”, erklärte der 59-Jährige. “Wir müssen das jetzt verdauen und wieder aufstehen.”

Immerhin sei es dem wohl weiter im Amt bleibenden Teamchef Josef Hickersberger gelungen, “eine gute, junge Mannschaft zu formen. Vielleicht ist die EM um eineinhalb oder zwei Jahre zu früh gekommen, aber mit diesem Team werden wir noch viel Freude haben”, prophezeite Stickler.

Weit positiver fiel die Bilanz schon in organisatorischer Hinsicht aus. “Wir können mit Fug und Recht sagen, dass wir viele Erwartungen übertreffen”, erklärte der ÖFB-Präsident und wies in diesem Zusammenhang auf “unvorstellbare TV-Quoten” hin. “Österreich und die Schweiz präsentieren sich großartig. Ich höre ausschließlich positive Rückmeldungen zur Organisation, und die Stimmung in den Fan-Zonen ist ausgezeichnet”, betonte Stickler.

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