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Stevens mit Respekt vor Haifa, aber ohne Angst

Stevens verrite nichts über die Taktik
Stevens verrite nichts über die Taktik ©APA (Hochmuth)
Österreichs Fußball-Meister Salzburg ist am Montag nach dreieinhalbstündigem Flug in Tel Aviv gelandet und hat am Abend das Abschlusstraining im Ramat-Gan-Stadion absolviert. 24 Stunden vor dem Viertrunden-Rückspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Maccabi Haifa (Dienstag, 20.45 Uhr) zeigte Trainer Huub Stevens viel Respekt vor dem Gegner, aber keine Angst vor den hohen Temperaturen.

“Es wird unheimlich schwierig werden, dass wir eine Runde weiterkommen. Nach einer Heimniederlage ist es immer schwierig, das Ding noch hinzukriegen. Aber wird werden in 90 oder sogar etwas mehr Minuten unser Bestes geben”, meinte Stevens, dessen Team einen 1:2-Rückstand wettmachen muss.

Die hohen Temperaturen von mehr als 30 Grad in Israel will Stevens nicht zum Thema machen. “Beim ersten Spiel in Salzburg war es auch heiß. Das ist für beide Mannschaften gleich.” Das Abschlusstraining nicht mitgemacht hat Ibrahim Sekagya, der Salzburger Abwehrchef wurde aufgrund einer Prellung des rechten Großzehengelenks für Dienstag geschont.

Einen Europacup-Aufstieg trotz Heimniederlage hat Stevens laut eigenen Angaben bereits einmal in seiner Karriere als Spieler geschafft, “das ist aber schon so lange her, dass ich mich nicht mehr genau daran erinnern kann”. Auf die Frage, ob seine Taktik voll auf Offensive ausgerichtet sein werde, antwortete der Niederländer: “Ich werde mich nicht über unsere Taktik auslassen. Das werden zuerst die Spieler erfahren.”

Maccabi-Trainer Elisha Levi widersprach Vermutungen, wonach seine Mannschaft aufgrund des 2:1-Vorsprungs im Rückspiel eine Abwehrschlacht liefern könnte. “Der Stil meiner Mannschaft ist von Natur aus offensiv, wir werden sicher nicht nur verteidigen”, erklärte Levi. Einer der wichtigsten Haifa-Spieler ist zweifelsohne Kapitän Yaniv Katan, der vor dem Rückspiel viel Selbstvertrauen zur Schau stellte: “Wir haben bereits in Österreich bewiesen, dass wir gut genug sind, um Salzburg auszuschalten.”

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