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Steuerliche Neuregelung im Vereinsrecht vereinbart

In intensiven Verhandlungen hat Landeshauptmann Herbert Sausgruber mit Finanzminister Vizekanzler Wilhelm Molterer eine Änderung der Vereinsrichtlinien vereinbart. Die bislang im Bereich der Körperschaftssteuer für Vereine geltende Grenze (ein jährlicher Freibetrag von 7.300 Euro) wird verändert. Die Vereine können in Zukunft ihre Einkünfte über einen Zeitraum von zehn Jahren kumulieren. "Die Neuregelung ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Vereine und damit des Ehrenamts" betont Landeshauptmann Herbert Sausgruber.

Steuerliche Entlastung

Mit der nunmehr erzielten Regelung kann ein Verein, dessen Einkünfte sich von Jahr zu Jahr stark unterscheiden (z.B. aufgrund einer Großveranstaltung), seinen Freibetrag über einen Zeitraum von zehn Jahren kumulieren. In der Praxis bedeutet dies, dass ein bei solchen Veranstaltungen erzielter Gewinn auf 10 Jahre verteilt ausgeglichen wird und damit der Verein von der Körperschaftssteuer befreit wird, sofern der Gesamtbetrag nicht überschritten wird.

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OTS0016 2007-07-15/10:30

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