STEIERMARK SCHAU zeigt filmisches Panorama am Wiener Heldenplatz

Drexler, Kury und Kada in Vorbereitung auf die STEIERMARK SCHAU.
Drexler, Kury und Kada in Vorbereitung auf die STEIERMARK SCHAU. ©leisure communications/Christian Jobst
Ein filmisches Steiermark-Panorama zeigt das Bundesland auf 50 Meter langer Leinwand von 10. April bis 31. Oktober 2021 in Wien aus künstlerischer Sicht. Im Lockdown ist die Ausstellung umfassend digital zu sehen.

Ein mobiler Pavillon mit großflächigen Filmprojektionen ist als Teil der Steiermark-Schau am Mittwoch am Wiener Heldenplatz eröffnet worden. Derzeit ist die Ausstellung Lockdown-bedingt nur virtuell zugänglich. Die 24 Kurzfilme zu Landschaften in der Steiermark werden ergänzt von Statements und Erinnerungen von Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft. "Die Schau ist eine Liebeserklärung an die Steiermark", zeigte sich Kulturlandesrat Christopher Drexler (ÖVP) begeistert.

Künftig soll alle zwei Jahre eine STEIERMARK SCHAU stattfinden. Heuer gastiert die Ausstellung auch in Wien in einem 800 Quadratmeter großen mobilen Pavillon. Dieser wurde von Alexander Kada als weithin sichtbare Lichtinstallation gestaltet.

24 Beiträge über die Steiermark

 Die Steiermark-Schau umfasst Ausstellungen in drei Grazer Museen (Geschichte, Volkskunde, Kunsthaus), als vierter Schauplatz wurde der 800 Quadratmeter große Pavillon als mobile Kunsthalle konzipiert. Im Eingangsbereich begrüßt Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz virtuell das Publikum und führt durch die Halle.

Die durchgehend digital produzierten künstlerischen Filmbeiträge sind auf einer eigens gestalteten Website auf steiermarkschau.at online zu erleben und sorgen auch während des Lockdowns für ein ansprechendes Ausstellungserlebnis. Kuratorin Astrid Kury hat für die 50 Meter lange Panorama-Leinwand 24 Beiträge von insgesamt 78 Kunstschaffenden ausgewählt, die steirische Landschaften erforschen und einen neuen Blick auf Vertrautes ermöglichen. Die Filmbeiträge zeigen außergewöhnliche Panoramabilder der aktuellen Steiermark in einer monumentalen Rundumsicht. Mur, Erzberg, Spielbergring, Fichtenwälder, Moore, Geschäftsportale, Sozialeinrichtungen und Grenzlandschaften und die Zugfahrt von Wien nach Graz aus künstlerischer Sicht - das alles erwartet die Besucher. Die Filme zeigen den Facettenreichtum der Steiermark als Tourismusdestination, Wirtschafts-, Innovations- und Forschungsstandort, Naturjuwel und lebendigen Kulturschauplatz. Zusätzlich erweitern filmische Wissensbeiträge sowie "Stimmen zur Steiermark" das Bild dieses Bundeslandes.

STEIERMARK SCHAU will Kultur ins Zentrum rücken

"Der mobile Pavillon der STEIERMARK SCHAU eröffnet uns eine völlig neue Chance, das Kulturland Steiermark mitsamt seinen Künstlerinnen und Künstlern, seiner Vielseitigkeit und seinem Innovationsgeist zu präsentieren und zu einer Auseinandersetzung mit dem Steirischen einzuladen. Die Online-Präsentation der STEIERMARK SCHAU ist eine Einladung an alle Interessierten, die Inhalte des mobilen Pavillons schon vor den vier weiteren Stationen in den steirischen Regionen kennenzulernen", sagt Kulturlandesrat Christopher Drexler. "Die filmische Darstellung schlägt Brücken zwischen den vielseitigen Facetten der Steiermark. Sie ermöglicht eine tiefgehende Selbstreflexion der Steiermark, die durch die Zugänge der Kunstschaffenden um neue Blickwinkel bereichert wird. Der mobile Pavillon ist der Auftakt für eine stärkere künstlerische Präsenz der Steiermark über die Landesgrenzen hinaus, die mit der digitalen Präsentation der Ausstellung des Landes zusätzlich gestärkt wird", so Drexler.

"Die Tiefe der Auseinandersetzung mit der Steiermark ist bemerkenswert. Die STEIERMARK SCHAU rückt die Kultur gewichtig ins Zentrum. Sie ist gerade jetzt zur Orientierung in gesellschaftlichen und existenziellen Fragen von enormer Bedeutung", sagt Kury.

"Die Präsentationsform im mobilen Pavillon der STEIERMARK SCHAU geht weit über das statische, konservative Ausstellungsformat hinaus. Sie ermöglicht ein tiefes Eindringen in die Inhalte und ein emotionales Erlebnis. Das Medium Ausstellung, wie es sich in Zukunft darstellen wird, wird hier vorweggenommen", so Kada.

Kunst, Literatur, Komposition, Regie und Schauspiel im mobilen Pavillon

Die Inhalte des mobilen Pavillons der STEIERMARK SCHAU entstanden unter Mitwirkung von folgenden 78 Beteiligten aus Kunst, Literatur, Komposition, Regie und Schauspiel: Catrin Bolt,Herbert Brandl, Gerald Brettschuh, Helwig Brunner, Günter Brus, Chien-Chi Chang, Christian Eisenberger, Manfred Erjautz, Olga Flor, Matthias Forenbacher, Barbara Frischmuth, Valerie G. Fritsch, Siegfried A. Fruhauf, Anita Fuchs, Julia Gaisbacher, Natascha Gangl, Michael Goldgruber, Christoph Grill, Gertrude Grossegger, Reinhard P. Gruber, Georg Friedrich Haas, Nikolaus Habjan, Fatema Hamidi, Andreas Heller, Pia Hierzegger, Reni Hofmüller, Bodo Hell, Elfriede Jelinek, Heiko Kienleitner, Claudia Klučarić, Ulrike Königshofer, Renate Kordon,Richard Kriesche, Anna K. Laggner, Claudia Larcher, Branko Lenart, Berndt Luef, Lukas Marxt, Christoper Mavrič, Susanne Miggitsch, Fiston Mwanza Mujila, Olga Neuwirth, Georg Oberhumer, Michael Ostrowski, Fritz Panzer, Erwin Polanc, Martin Pollack, Nicole Pruckermayr, Ninja Reichert, Werner Reiterer, Gerhard Roth, Matija Schellander, Ferdinand Schmalz, Johannes Silberschneider, Peter Simonischek, Aleš Šteger, studio ASYNCHROME (Marleen Leitner, Michael Schitnig), Katharina Swoboda, Aglaia Szyszkowitz, Lea Titz, Jorrit Tornquist, Total Refusal (Susanna Flock, Adrian Jonas Haim, Robin Klengel, Jona Kleinklein, Leonhard Müllner, Michael Stumpf), Gustav Troger, Jakub Vrba, Stefanie Weberhofer, Manfred Willmann, Anita Witek, Karl Wratschko, Erwin Wurm, Fränk Zimmer, zweintopf (Eva Pichler, Gerhard Pichler).

(Red)

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