Steiermark: Mann stürzte in ein offenes Grab

Totengräber in der Steiermark stürzte in ein Grab
Totengräber in der Steiermark stürzte in ein Grab ©APA
In der Steiermark stürzte ein 55-jähriger Totengräber in ein offenes Grab. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er sich nicht mehr selbst befreien konnte und die Feuerwehr alarmieren musste. Diese brauchte rund eine Stunde um den Verletzten zu bergen.
Totengräber stürzt in Grab

Zu einer komplizierten Bergung musste die Freiwillige Feuerwehr Wies im Bezirk Deutschlandsberg am Dienstag, den 27. März 2012 ausrücken: Ein Helfer des Totengräbers war auf dem Friedhof in ein offenes Grab gestürzt und hatte sich dabei so schwer verletzt, dass er sich nicht selbst befreien konnte.

Totengräber stürzte in der Steiermark in ein Grab

Der 55-jährige Totengräber war gerade dabei mit einem Helfer ein Grab zuzuschaufeln. Als er sich gegen Ende der Tätigkeit umziehen ging, passierte der Unfall. Um die lockere Erde zu verfestigen, sprang der 55-Jährige von der Schalung etwa eineinhalb Meter tief in das weitgehend verfüllte Grab. Dabei kam er so unglücklich zu Sturz, dass er sich einen Knochenbruch zuzog. Auch der andere Totengräber konnte nicht helfen und alarmierte die Rettung und die Feuerwehr.

Die Feuerwehr rückte mit acht Leuten an und brauchte rund eine Stunde, um den 55-Jährigen – er hatte einen Oberschenkelhalsbruch erlitten – aus seiner misslichen Lage zu befreien. Der Verletzte wurde zunächst durch den Notarzt des Roten Kreuzes stabilisiert.
Dann ging die Feuerwehr an die schwierige Bergung: Mittels eines Notrettungssets und einem Gerüst aus Steckleiterteilen konnte der Verunglückte aus dem Grab gehievt werden. Die Rettungs- und Bergungsaktion der acht Feuerwehrkräfte dauerte eine Stunde.

Der 55-Jährige wurde zunächst ins LKH Deutschlandsberg gebracht und dann mit dem Rettungshubschrauber weiter nach Graz in ein Krankenhaus geflogen.

(Red./APA)

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Steiermark: Mann stürzte in ein offenes Grab
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen