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Staus und Verzögerungen beim Reiseverkehr erwartet

Es werden stundenlange Verzögerungen erwartet.
Es werden stundenlange Verzögerungen erwartet. ©APA/ZEITUNGSFOTO.AT
Am Wochenende ist wieder mit Staus und Verzögerungen im Reiseverkehr zu rechnen. Vor allem an den Grenzübergängen im Süden wird es stundenlange Verzögerungen geben.

Strenge Kontrollen an den Grenzen werden am Wochenende für stundenlange Wartezeiten sorgen. Speziell an den Grenzübergängen im Süden werden stundenlange Verzögerungen erwartet.

Verzögerungen an Grenzübergängen erwartet

Einerseits erwartet der ÖAMTC starken Verkehr Richtung Adria. Es beginnen die Ferien im deutschen Bundesland Baden-Württemberg. Aus Bayern, wo die Ferien vergangenes Wochenende begonnen haben, wird mit einer zweiten Reisewelle gerechnet. Viele Urlauber werden aber auch schon auf der Heimreise von der Adria Richtung Norden sein.

Die längsten Aufenthalte, wohl in beiden Richtungen, wird es aufgrund der teils strengen Kontrollen wieder an der Haupt-Grenzübergängen zwischen Österreich und Slowenien und zwischen Slowenien und Kroatien geben, so der ÖAMTC. Bei der Rückreise der Urlauber muss aber zusätzlich am Autobahngrenzübergang Nickelsdorf von Ungarn nach Österreich und in weiterer Folge Richtung Deutschland bei Suben (A8), am Walserberg (A1) und bei Kufstein/Kiefersfelden (A12) mit Verzögerungen und Wartezeiten gerechnet werden.

Viel Verkehr und Verzögerungen sind auch innerösterreichisch etwa in Kärnten und Salzburg auf der Tauern Autobahn (A10), in Tirol auf der Fernpass-Route (B179) zwischen dem Inntal und Füssen und im Zillertal (B169) und allgemein rund um die Ausflugsgebiete zu erwarten.

Rückblick: Stundenlanger Stau am vergangenen Samstag

Nach Angaben des ÖAMTC standen am vergangenen Samstag Urlauber auf der nicht einmal 250 Kilometer langen Strecke von Villach über den Karawanken Tunnel (A11), Ljubljana und  Koper nach Umag in Istrien bis zu sieben Stunden im Grenzstau – vor dem Karawanken Tunnel (A11) Richtung Slowenien waren es bis zu fünf Stunden, am Grenzübergang Dragonja/Kastel von Slowenien nach Kroatien etwa zwei Stunden. Auch auf der Strecke Graz - Zagreb gab es insgesamt vier Stunden Wartezeit, und zwar bei Spielfeld (A9) und bei Gruskovje/Macelj jeweils etwa zwei Stunden.

Zwischen Österreich und Slowenien können österreichische und slowenische Staatsbürger über kleinere Grenzübergänge ausweichen, alle anderen Reisenden dürfen nur die Hauptgrenzen Karawanken Tunnel (A11), Loiblpass (B91) und den Autobahnübergang Spielfeld (A9) benutzen.

(Red)

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