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Statistik Austria: Täglicher Einkauf im Februar um 3,3 Prozent teurer geworden

Der tägliche Einkauf ist im Vergleich zum Vorjahres-Februar um 3,3 Prozent teuerer geworden.
Der tägliche Einkauf ist im Vergleich zum Vorjahres-Februar um 3,3 Prozent teuerer geworden. ©Pixabay.com (Sujet)
Der tägliche Einkauf - der sogenannte Mikrowarenkorb - verteuerte sich im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent. Im Jänner waren es sogar 4,5 Prozent. Noch signifikanter war der Preisanstieg bei Butter (20,7 Prozent) und Zeitungen (9,8 Prozent). Paradeiser verbilligten sich hingegen um 15 Prozent. Außerdem zeigen die Berechnungen der Statistik Austria, dass der wöchentliche Einkauf - der Miniwarenkorb - um 3 Prozent teurer kam.

Im Vergleich zum Vormonat waren im Schnitt sowohl der tägliche als auch der wöchentliche Einkauf um 0,1 Prozent günstiger.

Butter und Wohnungsmieten 2018 als Preistreiber

Die wichtigsten Preistreiber gegenüber dem Vorjahr waren im Februar neben Butter die Wohnungsmieten, die im Schnitt um 4,1 Prozent anzogen, und die Zigarettenpreise, die um 7,8 Prozent stiegen. Weiters trugen um 1,6 Prozent höherer Betriebskosten für Mietwohnungen und um 7,3 Prozent höhere Preise für Schlafzimmermöbel wesentlich zur Februar-Teuerung bei.

Preisdämpfend wirkten sich dagegen vor allem um 7,5 Prozent günstigere Flugpauschalreisen und um 12,9 Prozent billigere Buspauschalreisen im Ausland aus. Der um 6,5 Prozent gesunkene Arbeitspreis für Gas, um 18,9 Prozent günstigere Städteflüge und um 6,5 Prozent günstigere Grund- und Zählergebühren für Strom bremsten ebenfalls die Teuerung. Haushaltsenergie erwies sich mit -0,1 Prozent nahezu preisstabil, da höhere Preise für feste Brennstoffe (+5,1 Prozent) die niedrigeren Gaspreise (-5,9 Prozent) beinahe kompensierten.

Die Ausgaben für Reparaturen für private Verkehrsmittel stiegen um 2,9 Prozent, Treibstoffe wurden um 0,9 Prozent teurer. Bei Nahrungsmitteln wurde die Preisentwicklung (+1,0 Prozent) vor allem durch deutlich billigeres Gemüse (-7,7 Prozent) verursacht. Milch, Käse und Eier verteuerten sich um 4,4 Prozent, Brot und Getreideerzeugnisse um 1,8 Prozent sowie Öle und Fette um 9,5 Prozent. Die Fleischpreise stiegen um 1,1 Prozent, Obst verteuerte sich um 0,9 Prozent. Alkoholfreie Getränke kosteten um 2,6 Prozent mehr – Frucht- und Gemüsesäfte um 5,0 Prozent mehr.

Weitere Ergebnisse des Statistik Austria-Preisvergleichs

Billigere Pauschalreisen (-9,1 Prozent) drückten die Teuerungsrate im Bereich Freizeit und Kultur auf 0,5 Prozent. Freizeit- und Kulturdienstleistungen verteuerten sich hier um 2,6 Prozent. Zeitungen, Bücher und Schreibwaren waren um 6,2 Prozent teurer.

Im Vergleich zum Vormonat waren im Februar Ausgaben für Freizeit und Kultur mit +1,2 Prozent die Hauptpreistreiber. Flugpauschalreisen etwa verteuerten sich um 5,6 Prozent, Flugtickets Ausland um 6,5 Prozent und Übernachtungen im Ausland um 7,6 Prozent. Fortgesetzte Winterschlussverkäufe führten dagegen bei Bekleidung (-1,1 Prozent) und Schuhen (-0,6 Prozent) zu Preisrückgängen. Preisdämpfend wirkten sich auch Dieseltreibstoffe (-1,3 Prozent), Brillengläser (-9,1 Prozent) und Heizöl extra leicht (-3,6 Prozent) aus. Insgesamt zogen die Preise im Monatsabstand um 0,3 Prozent an.

(APA/Red)

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