Starke Worte von Gunnar Prokop

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Einen Einblick in sein Frauenbild liefert der Ehemann der neuen Innenministerin Liese Prokop (V), Handball-Manager Gunnar Prokop, in einem Interview mit der Wiener Stadtzeitung „Falter“.

„Ich bin da ein Revoluzzer“, so Prokop. „Die Frauen gehören in die Kuchl, sollen die Kinder erziehen und aus.“ Jedoch: „Die Konsumgesellschaft treibt das Volk, überhaupt die Weiber. Hat die eine einen schönen Mantel, will die andere auch einen.“ Für Kinder bliebe dann eben kein Geld. Und die Selbstverwirklichung? Prokop: „Mutter ist doch eh ein schöner und schwerer Beruf.“

“Bei Asylwerbern härter vorgehen”

Seiner Frau, der Innenministerin, rät er: „Bei den Asylwerbern würde ich viel härter vorgehen.“ Darüber hinaus sagt Prokop, für dessen Teams stets unzählige ausländische oder eingebürgerte Sportlerinnen spielten, zum Thema Ausländer: „Ich glaube, dass ein Großteil der Ausländer anständig ist. Man muss ihnen ja direkt dankbar sein, dass sie uns Arbeit abnehmen. Kein Österreicher greift doch mehr in eine verstopfte Scheißhausschüssel.“

Allerdings müssten sich die Fremden „der Gesellschaft schon unterordnen. Muslimische Frauen haben in unserer Gesellschaft kein Kopftuch zu tragen. Und dass die Kreuze aus den Schulklassen verbannt werden, kann’s im mitteleuropäischen Kulturkreis ebenfalls nicht geben.“

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