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Stadt Wien wechselt Handybetreiber

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Von A1 zu T-Mobile. Damit bekommen 7.400 Mitarbeiter neue Nummern. Dafür erspart sich die Stadt einiges: 4 Millionen Euro in 4 Jahren!

Die Stadt Wien wechselt den Handy-Betreiber. Ab 10. September 2007 sind 7.400 Rathaus-Mitarbeiter nicht mehr bei A1, sondern bei T-Mobile Austria unter Vertrag. Die Gemeinde erspare sich damit über den Zeitraum von vier Jahren rund 4 Mio. Euro, erklärte Stadtrat Rudolf Schicker (S) am Freitag.

Die Wiener Gemeindebediensteten sind künftig einheitlich unter 0676 8118 und der jeweiligen fünfstelligen Klappe ihrer Festnetznummer erreichbar. Für Politiker und Spitzenbeamte, die ihre Handynummern nicht offen legen wollen, wird es Ausnahmen geben. Bis Anfang Juli bekommen 5.000 Nutzer neue Handys, der Rest wechselt bis Ende August. Im September wird dann endgültig umgestellt. Zuvor läuft ein Parallelbetrieb mit Rufumleitung.

Die Rathausbeamten bekommen je ein Gerät mit zwei Rufnummern. Eine davon ist für die private Nutzung vorgesehen, die aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss. Gegenüber den aktuellen Fairplay-Tarifen gewährt der Handynetzbetreiber dabei einen Rabatt von 4 Euro monatlich, so Georg Mündl von T-Mobile.

Ende 2006 erhielt T-Mobile Austria im Ausschreibungsverfahren den Zuschlag für “Österreichs größten Verwaltungsapparat“, wie es am Freitag bei der Präsentation im Rathaus hieß. A1 berief beim unabhängigen Vergabekontrollsenat, bekam aber nicht Recht. Der Vertrag läuft unbefristet, kann aber gekündigt werden, so Schicker.

T-Mobile-Chef Robert Chvatal lobte den seiner Ansicht nach transparenten und fairen Vorgang von der Ausschreibung bis zur Vergabe. „Das ist nicht immer selbstverständlich“, betonte er.

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