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Stadt Wien stellt direkten Parteienverkehr ein

Die Stadt Wien stellt den direkten Parteienverkehr ein.
Die Stadt Wien stellt den direkten Parteienverkehr ein. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Die Stadt Wien hat nun alle Bezirksämter und Dienststellen, die Parteienverkehr mit Antragstellern anbieten, auf Online-Betrieb und Telefonservice umgestellt.

Das Wiener Magistrat hat aufgrund des Coronavirus den direkten Parteienverkehr eingestellt. Bezirksämter und Dienststellen der Stadt, die Parteienverkehr mit Antragstellungen anbieten, seien "generell auf Online-Betrieb und Telefonservice umgestellt" worden, teilte das Rathaus am Mittwoch mit. In dringenden Fällen kann ein persönlicher Termin vereinbart werden. Dies passiert zum Schutz der Bürger und der Mitarbeiter der Stadt Wien.

Ludwig: "Es entstehen keine Nachteile"

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), der nach dem Sozialpartnerschaftsgipfel im Rathaus auch auf diesen Punkt einging, begründete die Maßnahme mit dem Schutz sowohl der Bevölkerung als auch der Beschäftigten in den Ämtern. "Es entstehen keine Nachteile", versprach der Stadtchef.

Anträge und Amtswege sind bis auf Weiteres nur noch online oder per Telefon möglich. Das Online-Portal der Stadt Wien biete unter www.wien.gv.at im "Virtuellen Amt" alle Voraussetzungen dafür. In dringenden Fällen - etwa wenn man seine Geldbörse oder seinen Schlüssel verloren hat - könne eine telefonische Terminvereinbarung gemacht werden, hieß es. Sämtliche nicht dringenden Amtswege sollten aber generell verschoben werden, so die Bitte des Magistrats.

Schon Anfang der Woche war die Öffnung der Wiener Ämter eingeschränkt worden. Allerdings hatten einige Menschen ihre unfreiwillige Tagesfreizeit offenbar trotz Ausgangsbeschränkungen dazu genutzt, Amtswege zu erledigen, weswegen sich vor einigen Standorten sogar Schlangen gebildet hatten.

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(APA/Red)

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