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Staatsoper: Führungserfahrung nicht verlangt

Bild: APA
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Die künstlerische Leitung der Wiener Staatsoper ab 1. September 2010 ist am Samstag in der "Wiener Zeitung", im "Standard" und in der Neuen Zürcher Zeitung ausgeschrieben worden.

In den in der Ausschreibung angeführten Voraussetzungen, die der Nachfolger von Ioan Holender mitbringen soll, ist Leitungserfahrung nicht verlangt. Der neue Staatsopern-Direktor soll die „Fähigkeit zur Führung eines großen Theaterbetriebes“ und „Verhandlungserfahrungen und Verhandlungsgeschick in künstlerischen und administrativen Angelegenheiten“ mitbringen.

Weiters gefragt sind u. a. die Fähigkeit zur Spielplanerstellung, Kenntnis des einschlägigen Künstlermarktes „verbunden mit gesichertem künstlerischen Beurteilungsvermögen“, des österreichischen und internationalen Kulturlebens und die Fähigkeit zur Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ebenfalls soll der künstlerische Leiter den kaufmännischen Geschäftsführer in wirtschaftlichen Angelegenheiten unterstützen, „auch was die Erschließung von Drittmitteln anlangt“. Der Bewerbung ist ein künstlerisches Konzept anzuschließen. Die Frist endet am 21. April.

Die Staatsoper ist als Repertoiretheater mit festgelegtem Spielplan und innovativem und pluralistischem Angebot zu führen, das auch „künstlerisch risikoreiche Produktionen zu beinhalten“ und den Aspekt der Kunstvermittlung besonders bei Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen habe. Die Gebarung soll „wirtschaftlich, zweckmäßig und sparsam“ sein, die Einnahmen aus dem Kartenverkauf sollen eine „wesentliche Grundlage für die Umsetzung des kulturpolitischen Auftrages bilden“.

Die in der Ära Holender vielfach diskutierte Sommerbespielung der Staatsoper scheint nicht gänzlich ausgeschlossen: Die Staatsoper soll in „mindestens zehnmonatigem Spielbetrieb“ geführt werden, heißt es. Bewerbungen von Frauen sind „besonders erwünscht“. Am kommenden Mittwoch wird die Ausschreibung noch in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht werden, hieß es aus dem Unterrichtsministerium gegenüber der APA.

Die Ausschreibung ist jedoch nicht bindend, es kann auch ein Kandidat ausgewählt werden, der sich nicht beworben hat. Die Ministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Claudia Schmied (S), hat kürzlich angekündigt, Gespräche mit weiteren Kandidaten führen zu wollen, keine Findungskommission einsetzen zu wollen und die Entscheidung bis zur ersten Juniwoche zu treffen. Im Juni soll die Ausschreibung des kaufmännischen Leiters erfolgen, der dem künstlerischen Direktor zur Seite stehen wird. Das neue Duo soll Ende Juli feststehen.

www.staatsoper.at

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