St. Pölten will billigere Jahreskarten beim VOR

St. Pölten will billigere Jahreskarten im öffentlichen Nahverkehr.
St. Pölten will billigere Jahreskarten im öffentlichen Nahverkehr. ©APA/Hans Punz
Durch die Zweckwidmung der Mineralölsteuer sollen billigere Jahreskarten beim öffentlichen Personennahverkehr finanziert werden. Eine entsprechende Resolution wurde im Gemeinderat beschlossen.

Der Gemeinderat von St. Pölten hat in seiner Sitzung am Dienstag eine Resolution für billigere Jahreskarten beim öffentlichen Personennahverkehr beschlossen. Die Finanzierung stellt man sich aus der Zweckwidmung der Mineralölsteuer vor. Landesrat Karl Wilfing (ÖVP) soll ersucht werden, darüber Gespräche zu führen.

Der Verkehrsverbund Ostregion (VOR) betreibt das Verkehrsmanagement für die öffentliche Hand und koordiniert ein einheitliches Tarifangebot für Bus und Bahn in der Ostregion. Die St. Pöltner LUP-Busse sind in das System eingegliedert. “Wir sind an das VOR-Tarifsystem gebunden und können uns keine Extrawurst braten. Wenn wir die Tarife für Jahreskarten senken wollen, müssen das die Bundesländer Niederösterreich und Burgenland beim VOR bestellen”, erklärte Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) in einer Aussendung des Rathauses.

Nur so sei garantiert, dass das Tarifgefüge in der Ostregion aufrechterhalten wird und der innerstädtische Nahverkehr über günstige Jahreskarten dauerhaft gefördert werden könne.

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