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St. Pölten: WhatsApp-Gruppe von Schulkindern löste Polizeieinsatz aus

In der WhatsApp-Gruppe wurden Bilder von Waffen und Sturmhauben gepostet.
In der WhatsApp-Gruppe wurden Bilder von Waffen und Sturmhauben gepostet. ©pixabay.com (Symbolbild)
Die WhatsApp-Gruppe von Schulkindern löste im Bezirk St. Pölten-Land einen Polizeieinsatz aus, nachdem eine Mutter Alarm schlug. Bilder von Messern, Spielzeugwaffen und Sturmhauben sollen gepostet und in Verbindung mit einer Schule in der Region gebracht worden sein.

Der Sachverhalt wurde der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Mittwochnachmittag mit.

Mutter eines 13-Jährigen schlug Alarm

Die Mutter eines 13-Jährigen, der die Schule im Bezirk St. Pölten-Land besucht, hatte am Dienstag bei der Polizeiinspektion Altlengbach die Anzeige erstattet, dass sie am Mobiltelefon ihres Sohnes auf die entsprechende WhatsApp-Gruppe gestoßen sei. Von den ermittelnden Beamten wurde je zwei strafunmündige und strafmündige Kinder zugeordnet. Die Gruppe dürfte am Dienstagnachmittag neu erstellt worden sein. "Dabei sollen Bilder von Messern, Spielzeugwaffen und Sturmhauben gepostet und in Verbindung mit der Schule gebracht worden sein", so die Polizei.

Schüler wurden von Polizei befragt

Über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten wurden alle beteiligten Schüler im Beisein der Erziehungsberechtigten befragt. Nach deren Angaben dürften sie die Mitteilungen zu ihrem Spaß und zur eigenen Unterhaltung erstellt haben. Bei einem Strafmündigen wurden jedoch in der Schultasche ein Messer und eine Sturmhaube sichergestellt. Daraufhin wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

"Die Ermittlungen dauern an", sagte Polizeisprecher Johann Baumschlager zur APA. "Wir sind sensibilisiert und nehmen die Sache sehr ernst." Auch mit der Schule bestehe Kontakt hinsichtlich kriminalpolizeilicher Beratung.

(APA/Red)

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