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St. Pölten schlägt Herbstmeister WAC St. Andrä in Nachspielzeit mit 3:2

Triumph: St. Pölten schlug am Freitag den WAC.
Triumph: St. Pölten schlug am Freitag den WAC. ©apa
Durch ein Joker-Tor vom 21-jährigen Bernhard Kotynski in der 94. Minute schoss der SKN St. Pölten Herbstmeister WAC St. Andrä am Voith-Platz mit 3:2 ab.

Das Spiel nahm sofort Fahrt auf. 30 Sekunden nach Anpfiff fand WAC-Innenverteidiger Michael Sollbauer die erste Kopfballchance vor, brachte den Ball jedoch nicht kontrolliert auf das St. Pöltner Tor. Und die Niederösterreicher gingen gleich nach ihrem ersten Angriff in der dritten Minute 1:0 in Führung: Dominik Hofbauer schickte Stürmer Thomas Fröschl in die Gasse, der konnte von WAC-Keeper Christian Dobnik nur per Foul gestoppt werden – den fälligen Elfmeter verwertete St. Pöltens Spanier Daniel Lucas Segovia (sein zwölftes Saisontor im 20. Pflichtspiel für den SKN).

WAC ließ sich vorerst nicht beirren

Herbstmeister WAC ließ sich nicht beirren, hatte mehr vom Spiel, vergab Kopfballchancen durch Dario Baldauf (10.) und Christian Falk (14.); jeweils nach Flanken von rechts. Doch es waren wieder die Niederösterreicher, die zuschlugen: Fröschl erhöhte in der 27. Minute nach Kopfballvorlage von Segovia mit einem sehenswerten Volley-Schuss auf 2:0 für den SKN. Am Spielvelauf änderte das freilich wieder nichts, der WAC war weiter optisch überlegen. Die größte Chance vor der Pause vergab Baldauf, der nach einer knappen halben Stunde eine Freistoßflanke des starken Spaniers Jacobo  über den schlecht postierten St. Pöltner Keeper Christoph Riegler hinweg auf die Latte hob.

St.Pölten ging auf Angriff über

Nach der Pause begannen die St. Pöltner aggressiver, hatten nach einem Corner gleich eine Chance von Segovia und bekamen das Spiel für einige Minuten unter Kontrolle. Nun war es allerdings der WAC, der seine erste Chance nach Wiederanpfiff quasi aus dem Nichts zum 1:2-Anschlusstreffer nützte: Falk verlängerte einen Konter zu Jacobo, der per kontrolliertem Volleyschuss vollendete. Danach drängten die Kärntner auf den Ausgleich. Zunächst prüfte Nenad Jovanovic Riegler mit einem Freistosskracher (67.), danach der wieder der agile Baldauf (70.) mit einem Kopfball. St. Pölten wiederum war sogleich durch Gegenangriffe gefährlich: Fröschl (71.) scheiterte alleine auf Keeper Dobnik zulaufend, Segovia mit einem Volley-Distanzschuss (72.).

Danach flachte das Spiel eine Zeit lang ab, bis die bemühten Kärntner durch Goalgetter Christian Falk doch noch zum verdienten 2:2-Ausgleich kamen (86.), weil Riegler eine an sich harmlose Flanke im Zweikampf gegen Falk nicht herunterpflücken konnte. Doch die Freude währte nicht lange, denn St. Pöltens Joker Bernhard Kotynski sorgte in der vierten Minute der Nachspielzeit nach einem Freistoß von Hofbauer mit einem Schuss ins lange Eck für den überaus glücklichen 3:2-Sieg des SKN.

Erste Liga (19. Runde):

SKN St. Pölten – WAC St. Andrä 3:2 (2:0)

St. Pölten, Voith-Platz, 1.050 SR: Dieter Muckenhammer

Torfolge: 1:0 Segovia (3., Elf.), 2:0 Fröschl (27.),  2:1 Jacobo (60.), 2:2 Falk (86., Kopfball), 3:2 Kotynski (94.)

SKN St. Pölten: Riegler – Speiser, Popp, Rödl, Zwierschitz – Gruberbauer (57. Ambichl), Fallmann, Thürauer (70. Brandl), Hofbauer – Fröschl (85. Kotynski), Segovia

 

WAC St Andrä: Dobnik – Berchtold (74. Topcagic), Jovanovic, Sollbauer Baldauf – Messner (62. Cermernjak), Putsche – Jacobo, Stückler (74. Gotal), Zakany – Falk

 

Gelbe Karten: Gruberbauer (28. Foul), Thürauer (43. Foul), Fallmann (69. Foul), Riegler (93. Unsportlichkeit) bzw. Dobnik (3. Foul), Baldauf (38. Foul), Jovanovic (64. Kritik), Berchtold (71. Foul)

 

Die Besten: Gruberbauer, Hofbauer, Fröschl bzw. Baldauf, Jacobo, Falk

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