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St. Pölten landet klaren Heimsieg gegen Ried

Der spusu SKN schlug den SV Guntamatic klar mit 4:0.
Der spusu SKN schlug den SV Guntamatic klar mit 4:0. ©APA/EXPA/THOMAS HAUMER
Nach einem Remis gegen Sturm und einer Niederlage gegen Rapid feierte der SKN St. Pölten im dritten Anlauf den ersten Bundesliga-Heimsieg. Vor nur 685 Besuchern bissen die „Wölfe“ Aufsteiger Ried 4:0 aus der NV Arena.

"St. Pölten ist noch ein großer Name für uns", hatte Ried-Trainer Gerald Baumgartner vor dem Duell mit den Niederösterreichern festgehalten. Und es sah zu Beginn auch ganz danach aus, als hätten seine Innviertler (ohne coronabedingt vier isolierte Spieler) fast ein bisschen zu viel Respekt vor den „Wölfen“. Nach 92 Sekunden köpfte den hernach bald drückend überlegenen SKN nämlich schon Dor Hugy nach einer Flanke von Michael Blauensteiner aus kurzer Distanz mit 1:0 in Führung. Hugy war beim schnellen Gegenangriff der einzige St. Pöltner im gegnerischen Fünfer, neben drei Riedern, und dennoch unbedrängt! In der 10. Minute umkurvte dann SKN-Mittelstürmer Alexander Schmidt nach einem schönen Zuspiel von Salzburg-Leihgabe Peter Pokorny Keeper Daniel-Edward Daniliuc, scheiterte mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel aber am zurück geeilten Michael Lercher, der den Ball wegdrosch. Beim anschließenden Eckball hatten die Innviertler Glück im Pech: Ein von Marco Grüll brandgefährlich abgefälschter Schuss sprang über Daniliuc hinweg von der Stange wieder zurück aufs Feld. Dafür bewahrte der 20-Jährige die Rieder in der 27. Minute mit zwei Glanzparaden vor einem größeren Rückstand, kratzte erst einen Kopfball von George Davies von der Linie und vereitelte dann den Nachschuss von Hugy.

Rieder erwachten kurz

St. Pöltens Keeper Christoph Riegler musste vor der Pause nur zwei Mal eingreifen, bewies aber bei einem Kopfball-Aufsitzer von Thomas Reifeltshammer (37.) und einem abgefälschten Schuss von Marco Grüll (39.) seine Klasse. Just als sich die Rieder da gerade zu erfangen schien, finalisierten die Niederösterreicher den nächsten Konter. Diesmal bediente Davies mit einem genialen Lochpass Schmidt, der wieder an Daniliuc links vorbei kurvte, den Ball diesmal danach aber nur mehr ins leere Tor schieben musste und knapp vor dem Pausenpfiff auf 2:0 für die Niederösterreicher stellte.

Ruhe vor dem Sturm

Nach Wiederanpfiff  spielten die Rieder eine Zeit lang gefälliger. Dennoch schlugen nach knapp einer Stunde erneut die Wölfe zu:  Eine Freistoßflanke von Hugy legte Ljubicic geschickt zurück auf Schmidt, der zum 3:0 für die Niederösterreicher einschob. Keine fünf Minuten später fällte Daniliuc im Strafraum völlig unnötig den von Reifeltshammer gut zugedeckten Schmidt und Nicolas Meister verwandelte den Foulelfmeter zum 4:0 (sein erstes Bundesligator).  Damit war die Partie an sich schon gelaufen, aber die Rieder bemühten sich zumindest noch ein Tor zu erzielen. Daniel Offenbacher (68.), Grüll (70), Meisl (76. Stangenschuss) und Canadi (89.) scheiterten mit ihren Versuchen aber. Für die Rieder ist es die fünfte Meisterschaftsniederlage in Folge.

Bundesliga (6. Runde):

SKN St. Pölten – SV Ried 4:0 (2:0)

 St. Pölten, NV Arena, 685 SR: Felix Ouschan

Torfolge: 1:0 Hugy (2.), 2:0 Schmidt (45.), 3.0 Schmidt (59.), 4:0 Meister (63. Foulelfmeter)

SKN St. Pölten: Riegler – Blauensteiner, Maranda, Muhamedbegovic (81. Drescher), K. Schulz – Schütz (68. D. Luxbacher), Pokorny, R. Ljubicic (68. Halper) – Davies (46. Meister), A. Schmidt (72. Grozurek), Hugy

SV Ried: Daniliuc – Takougnadi, Reifeltshammer, Meisl, Lercher – Ziegl – Paintsil, Nutz (72. Canadi), Offenbacher (72. Satin), Grüll – Sulley (66. Kerhe)

Gelbe Karten: Pokorny (84. Unsportlichkeit)  bzw. Sulley (11. Foul), Meisl (59. Foul), Reifeltshammer (90.+1, Foul)

Die Besten: Maranda, Pokorny,  Hugy, Schmidt

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