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St. Pölten: Häftling geflohen, drei Helfer festgenommen

Bei einer Sofortfahndung konnten seine drei Fluchthelfer geschnappt werden.
Bei einer Sofortfahndung konnten seine drei Fluchthelfer geschnappt werden. ©APA/BARBARA GINDL
Am Freitagabend konnte ein Häftling der Justizanstalt St. Pölten nach einer Behandlung im Universitätsklinikum fliehen. Dabei fielen auch Schüsse. Der Mann befindet sich weiterhin auf der Flucht.

Ein 27-jähriger Häftling floh am 14. November 2020, gegen 21:10 Uhr, nach einer ambulanten Behandlung im Universitätsklinikum St. Pölten, vor den Justizwachebeamten der Justizanstalt St. Pölten und rannte in Richtung Corvinus Straße.

Trotz einer sofort eingeleiteten Alarmfahndung konnte die Polizei den Häftling nicht finden. Drei mutmaßliche Fluchthelfer dürften die weitere Flucht des 27-Jährigen unterstützt haben. Ihr Fahrzeug wurde im Zuge der Fahndung aufgefunden und sichergestellt. Zur weiteren Flucht wurden zwei Taxis benützt, wobei ein Taxilenker um 21.33 Uhr einen Alarm absetzte. Zuvor wurden die Taxiunternehmen in St. Pölten von der Polizei über mögliche Transporte durch Beschuldigte informiert.

Drei Fluchthelfer gefasst 

Im Zuge der Alarmfahndung konnten die Taxis mit den drei mutmaßlichen Fluchthelfern, einer 21-jährigen kroatischen Staatsbürgerin und zwei rumänischen Staatsbürgern im Alter von 26 und 40 Jahren, von einer Polizeistreife auf der A1, Fahrtrichtung Wien, wahrgenommen und im Bereich Steinhäusl angehalten werden. Die drei Fahrgäste wurden vorläufig festgenommen, ihre Einvernahmen dauern zur Stunde an.

Der 27-jährige geflüchtete Häftling befand sich nicht unter den Angehaltenen, er ist weiterhin auf der Flucht. Es handelt sich dabei um einen 27-jährige rumänischen Staatsbürger. Er ist etwa 1,75 Meter groß, korpulent, hat kurze Haare und einen Verband an der linken Hand. Der Mann trägt Zivilbekleidung.

Schüsse von Justizwachebeamten abgegeben

Hinweise werden an das Stadtpolizeikommando St. Pölten, operativer Kriminaldienst (OKD) unter der Tel.: 059133-35-3333 erbeten. 

Von einem Justizwachebeamten dürften in der Nachverfolgung mehrere Schüsse aus seiner Dienstwaffe abgegeben worden sein. Verletzt wurde dabei niemand.

(APA/red)

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