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St. Pöltens Becirovic köpft Wacker von der Tabellenspitze

In einem an Torchancen armen, aber für die drückende Hitze temporeichen Zweitliga-Spiel, erzielte Joker Mirnes Becirovic mit seinem ersten Ballkontakt das Goldtor im Spitzenspiel für den SKNV St. Pölten gegen Wacker Innsbruck.

Das vermeintliche Spitzenspiel begann zäh, ohne spielerische Highlights, aber mit durchaus respektablem Tempo. Nach einer knappen halben Stunde gab es drei Mal Gelb von Schiedsrichter Andreas Kollegger, vier Mal Abseits und einen Schuss in die Wolken von Innsbrucks Neuerwerbung Alexander Hauser. Von zwingenden Torchancen waren beide Teams so weit entfernt wie St. Pölten von den Tiroler Bergen. Danach ergriff St. Pölten etwas die Initiative, kam viel über den rechten Flügel, die Flanken fanden jedoch keinen Abnehmer aus den eigenen Reihen. In Minute 40 war es dann soweit, Wacker fand die erste Torchance des Spiels vor: Bülent Bilgen zog aus rund 20 Metern ab und schoss ein gutes Stück vorbei in die Werbebande. Keine fünf Minuten später verzog Fabiano von halblinker Position.

Nach der Pause dauerte es nur zwei Minuten bis zum ersten Torschuss. St. Pöltens Spielmacher Lukas Thürauer (vor dem Spiel als Young Star der Saison 2008/09 geehrt) bereitete Wackers Keeper Pascal Grünwald mit seinem unplatzierten Aufsitzer keinerlei Probleme. Nach knapp einer Stunde Spielzeit musste sich St. Pöltens Keeper Thomas Vollnhofer erstmals bemühen, als Marcel Schreter aus 35 Metern einen wuchtigen Schuss in Richtung Kreuzeck feuerte. Vollnhofer konnte mit einer Hand klären. Danach brachte St. Pöltens Trainer Martin Scherb Mirnes Becirovic für den diesmal enttäuschenden Georg Gravogl. Und dieser Wechsel war wahrlich ein Glücksgriff! Denn Becirovic köpfte St. Pölten (nach Maßflanke von Robert Gruberbauer) mit seinem ersten Ballkontakt unbedrängt 1:0 in Führung (63.).

Wacker versuchte dann mehr Spielanteile zu gewinnen, die nächste Torszene hatte jedoch erneut St. Pölten: Michael Wojtanowicz setzte den Ball aus halblinker Position neben das lange Eck. Zehn Minuten vor Schluss konnte Grünwald einen Schuss von Gruberbauer gerade noch bändigen. Wackers Aufbauspiel wurde zusehends ungeordneter und mit langen Bällen war den – mit Peter Brandl und Jochen Fallmann mit zwei „Sechsern“ agierenden – St. Pöltnern nicht beizukommen. Die Tiroler vermochten zwar in der Schlussphase noch ein wenig Druck auszuüben, konnten aber außer einem schwachen Schuss von Benjamin Pranter nicht mehr für Gefahr sorgen.

St. Pöltens Trainer Martin Scherb: „Wacker war ebenbürtig. Nach dem 1:0 haben wir uns etwas leichter getan. Für Becirovic (Anm.: Siegtorschütze) freut es mich, weil er es verstanden hat, dass er auf mehreren Positionen wertvoll sein kann und dies auch im Training demonstriert.“

Wackers Trainer Walter Kogler: „Das Spiel war absolut ausgeglichen. Leider hat nach dem Tor der eine oder andere von uns die Nerven weg geschmissen. Aber wir arbeiten daran.“

Siegtorschütze Mirnes Becirovic: „Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Der Trainer hat mir bei der Einwechslung gesagt, dass ich es machen soll und dann treffe ich gleich mit meinem ersten Ballkontakt. Wunderschön.“

ADEG Erste Liga, 7. Runde
St. Pölten – Fc Wacker 1:0 (0:0)
Voith-Platz, 2.100 Zuschauer

St. Pölten: Vollnhofer – Unterhuber, Popp, Speiser, Lenko (49. Derin) – Fallmann, Brandl – Gruberbauer (84. Schaller), Thürauer, Gravogl (62. Becirovic) – Wojtanowicz
Wacker: Grünwald – Koch, Winkler, Svejnoha, Bilgen – Schreter, Harding (65. Unterrainer), Sara,  Hauser (72. Löffler) – Perstaller (84. Pranter), Fabiano

Gelbe Karten: Lenko (6. Foul), Fallmann (26. Foul), Speiser (77. Foul) bzw Hauser (16. Foul), Sara (53. Foul)

Die Besten: Thürauer, Gruberbauer; Svejnoha

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