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Sri Lanka: Kämpfe zwischen Rebellengruppen

Die Befreiungstiger von Tamil Eelam lieferten sich am Fluss Verugal heftige Gefechte mit einer im März abgespaltenen Gruppe, berichteten srilankische Streitkräfte.

Es waren die ersten größeren Gefechte in dem Inselstaat, seit Regierung und LTTE vor zwei Jahren einen Waffenstillstand vereinbarten.

Die LTTE ist seit Anfang März in zwei Fraktionen gespalten. Der für den Osten Sri Lankas zuständige Rebellen-Kommandant Vinayagamoorthy Muralitharan alias „Karuna” hatte sich Anfang März von der LTTE-Führung losgesagt, 6.000 der insgesamt 15.000 LTTE- Kämpfer folgten ihm. Ein Sprecher Muralitharans machte am Freitag die Gegenseite für den Ausbruch der Kämpfe verantwortlich. Ihre Kämpfer hätten den Fluss Verugal überquert, der bisher die Grenze zwischen den beiden Fraktionen bildete.

Die LTTE kämpft seit 1983 für eine weitgehende Autonomie einer überwiegend von Tamilen bewohnten Region im Nordosten Sri Lankas. Nach 19 Jahren Bürgerkrieg schlossen die Rebellen im Februar 2002 einen Waffenstillstand mit der Regierung. Seit einem Jahr ist der Friedensprozess jedoch festgefahren.

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