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Spuren von Mega-Eisbergen in der Arktis entdeckt

Heutzutage treiben die größten Eisberge in antarktischen Gewässern. Sie reichen bis in eine Wassertiefe von maximal 700 Meter und sind damit deutlich kleiner als jene Eisberge, welche die Kratzspuren auf dem Hovgaard Rücken in der Framstraße hinterlassen haben.
Heutzutage treiben die größten Eisberge in antarktischen Gewässern. Sie reichen bis in eine Wassertiefe von maximal 700 Meter und sind damit deutlich kleiner als jene Eisberge, welche die Kratzspuren auf dem Hovgaard Rücken in der Framstraße hinterlassen haben. ©Frank Rödel, AWI
Bis zu 15 Meter tiefe Furchen von Eisbergen haben deutsche Forscher am Meeresboden der Arktis entdeckt.

Die Spuren der gewaltigen Eisbrocken seien bis zu vier Kilometer lang, teilte das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven am Dienstag mit.

Mega-Eisberge auf Grund gelaufen

Die Furchen in einer Meerestiefe von 1,2 Kilometern sind demnach die tiefsten bisher in der Arktis gefundenen – und keineswegs frisch: Die riesigen Eisberge schrammten irgendwann in den letzten 800 000 Jahren über den Meeresboden zwischen Grönland und Spitzbergen.

Der größte Teil von Eisbergen liegt unter der Wasseroberfläche, meist ragt nur etwa ein Siebtel der Masse heraus.

Ein treibender Eisberg ragt nur zu einem Zehntel aus dem Wasser. 90 Prozent seines Volumens befinden sich unterhalb der Wasseroberfläche. Foto: Frank Rödel, Alfred-Wegener-Institut
Ein treibender Eisberg ragt nur zu einem Zehntel aus dem Wasser. 90 Prozent seines Volumens befinden sich unterhalb der Wasseroberfläche. Foto: Frank Rödel, Alfred-Wegener-Institut ©Ein treibender Eisberg ragt nur zu einem Zehntel aus dem Wasser. 90 Prozent seines Volumens befinden sich unterhalb der Wasseroberfläche. Foto: Frank Rödel, Alfred-Wegener-Institut

Die AWI-Wissenschaftler schätzen die Größe der furchenziehenden Eisbrocken auf rund 1200 Meter. Die größten Eisberge heute reichten maximal bis zu 700 Meter unter die Wasseroberfläche (siehe Titelbild; Anm.).

Verbesserte Technik

Polarsterns Fächersonarsystem (Infografik: Alfred-Wegener-Institut)
Polarsterns Fächersonarsystem (Infografik: Alfred-Wegener-Institut) ©Polarsterns Fächersonarsystem (Infografik: Alfred-Wegener-Institut)

Die Entdeckung geht auf Daten zurück, die das Forschungsschiff “Polarstern” bereits 1990 gesammelt hatte. Erst durch eine verbesserte Technik konnten die Wissenschaftler die Werte nun genauer auswerten.

Die unterschiedliche Dichte seines Eises verleiht diesem antarktischen Eisberg ein blaues Antlitz. Foto: J. Wassmuth, Alfred-Wegener-Institut
Die unterschiedliche Dichte seines Eises verleiht diesem antarktischen Eisberg ein blaues Antlitz. Foto: J. Wassmuth, Alfred-Wegener-Institut ©Die unterschiedliche Dichte seines Eises verleiht diesem antarktischen Eisberg ein blaues Antlitz. Foto: J. Wassmuth, AWI

Die Ergebnisse sind im Fachmagazin “Geophysical Research Letters” veröffentlicht. (APA/dpa/red)

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