Spritpreise: "Autobahnaufschlag" und große Unterschiede zwischen Bundesländern

Die Spritpreise haben in Österreich wieder das Niveau von vor zwei Jahren erreicht.
Die Spritpreise haben in Österreich wieder das Niveau von vor zwei Jahren erreicht. ©APA/Hans Klaus Techt
Die Spritpreise sind in Österreich seit September 2016 um vier Prozent angestiegen. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern liegen bei bis zu 41 Prozent.

Die Preise für Superbenzin sind gegenüber dem September 2016 und vier Prozent gestiegen, Diesel wurde in diesem Zeitraum um sechs Prozent teurer. Damit haben die Preise wieder das Niveau von vor zwei Jahren erreicht, berichtet die Arbeiterkammer (AK) am Freitag.

Innerhalb der Bundesländer gab es Preisunterschiede von bis zu 41 Prozent. Oberösterreich war im Durchschnitt das billigste Bundesland bei Eurosuper und Diesel. Tirol war bei Eurosuper, Vorarlberg bei Diesel das teuerste Bundesland. Wer in Oberösterreich volltankte (50 Liter) konnte sich im Vergleich zu Tirol bei Eurosuper rund drei Euro und im Vergleich zu Vorarlberg bei Diesel rund zwei Euro sparen, rechnet die Kammer vor.

Und wer eine Tankstelle an einer Autobahn ansteuerte, musste die dicke Brieftasche mithaben. Nach wie vor liegt der “Autobahnaufschlag” bei 25 Prozent, so AK-Energieexpertin Sandra Siedl.

(APA, Red.)

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