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Sprit-Spar-Tabs wirken nicht!

&copy ÖAMTC
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Der Verkauf von Sprit-Sparmittel, also jenen Zusatzstoffen, die in den Tank gekippt werden, um Treibstoff zu sparen, boomt derzeit. Aber Achtung: Alles Lug und Trug, warnt der ÖAMTC.

Der ÖAMTC hat drei dieser „Wundermittel“ getestet und kam zu einem wenig überraschenden Ergebnis: „Keines der drei Testprodukte hält, was der Hersteller verspricht. Weder beim Verbrauch noch bei den Abgas-Emissionen waren Veränderungen feststellbar“, erklärte Club-Techniker Steffan Kerbl.

Drei Fahrzeuge wurden erst ohne, dann mit den online bestellten Sprit-Sparmitteln einem Versuchsprogramm unterzogen. Getestet wurden ein Kraftstoffzusatz in Pillenform (MPG-CAP), ein magnetischer „Kraftstoffaktivator“ und ein Motoröl-Additiv (Mathy-M). Mit einer Pille pro Tankfüllung versprechen die Hersteller von MPG-CAP eine Kraftstoffersparnis um bis zu 20 Prozent. Kosten: 26 Euro für zehn Stück.

Der magnetische Kraftstoffaktivator wird an der Kraftstoffleitung montiert, bis zu acht Prozent weniger Spritverbrauch und ein geringerer Schadstoffausstoß sollen dadurch möglich werden. Kosten: 57 Euro. Das Motoröl-Additiv verspricht zehn Prozent weniger Kraftstoffverbrauch samt zusätzlicher Leistungssteigerung. Das hat natürlich seinen Preis: 129 Euro.

„Für den Autofahrer ist die Verwendung solcher Sprit-Sparmittel völlig zwecklos. Gewinner sind nicht die Kraftfahrer, sondern die Anbieter dieser Produkte“, so Kerbl. Bedenklich sei auch, dass kein Automobilhersteller die Verwendung solcher Mittel freigegeben habe. Der Einsatz von Zusatzstoffen dieser Art erfolge unter alleiniger Verantwortung des Fahrzeughalters.

Der ÖAMTC schlägt indes ein ganz anderes Sparprogramm vor: Vorausschauend fahren, frühzeitig in den nächsten Gang schalten und auf rote Ampeln zurollen. Kerbl: „So kann der Spritverbrauch ebenfalls um bis zu zehn Prozent gesenkt werden.

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