SPÖ verlangt neuen Plan gegen "Hate Crime"

Die SPÖ ist für einen neuen Plan gegen "Hate Crime".
Die SPÖ ist für einen neuen Plan gegen "Hate Crime". ©APA/HERBERT NEUBAUER (Symbolbild)
Die SPÖ möchte vom Innenministerium eine Strategie im Umgang mit Hass und Diskriminierung sehen.

Dies sei nötig, weil "Hate Crimes" - also Hassverbrechen, etwa aufgrund sexueller Orientierung - ansteigen würden. Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner befürwortete in einer Aussendung die Datenerfassung in diesem Bereich, doch ohne Reaktionen darauf "bringt das Betroffenen wenig."

"Hate Crimes Report" hält Verbrechen fest

Im "Hate Crimes Report" des Innenministeriums sind zwischen November 2020 und April 2021 97 Verbrechen wegen sexueller Orientierung dokumentiert. Eine parlamentarische Anfragebeantwortung durch Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) zeigt, dass es im ersten Halbjahr 2021 160 Anzeigen wegen Vorurteilsmotiven gegeben hat. Laut SP-Aussendung würde die LGBTIQ-Feindlichkeit in Österreich "massiv zunehmen." LGBTIQ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Intersexuelle und Queers.

Lindner fordert daher "eine gezielte Strategie zum Abbau von Hass", diese würde im Ministerium fehlen. Um Lösungen zu finden, organisiert der Gleichbehandlungssprecher am heutigen Freitag einen "Round Table" zum Thema "Gemeinsam gegen Hass."

(APA/Red)

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