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SPÖ NÖ: Von Wahl-Umfragen "nicht täuschen lassen"

NÖ-Wahl - SPÖ: "Von Umfragespiel nicht täuschen lassen".
NÖ-Wahl - SPÖ: "Von Umfragespiel nicht täuschen lassen". ©APA/HELMUT FOHRINGER
Niederösterreichs SPÖ hat wenige Tage vor der Landtagswahl appelliert, sich vom "Umfragespiel nicht täuschen zu lassen". Die Sozialdemokraten würden auch in der finalen Wahlkampfphase auf das eigene Programm bauen, das sie von den Mitbewerbern "stark abhebt".
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Anstatt an Prognosen und Personaldiskussionen sollten sich die Parteien in den kommenden Tagen vor der niederösterrreichischen Landtagswahl lieber an Themen orientieren, sagte Landesgeschäftsführer Klaus Seltenheim am Montag in einer Pressekonferenz.

SPÖ setzt bei NÖ-Wahl auf Themen Teuerung, Kinderbetreuung und leistbares Wohnen

Bespielen will die SPÖ weiter die Themen Teuerung, Kinderbetreuung, leistbares Wohnen und Öffentlicher Verkehr. Laut Wolfgang Kocevar, ebenfalls Landesgeschäftsführer, hat seine Partei jedenfalls "genug Luft für einen intensiven, finalen Wahlkampf". Auch wenn man bei der "Materialschlacht" der ÖVP "nicht mitmachen" könne.

Eingegangen wurde bei der Pressekonferenz in St. Pölten auch auf das von der Volkspartei ausgerufene Match ÖVP gegen Blau-Rot. Kocevar bezeichnete dies als "Fake News". Dass ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner Ende vergangener Woche in dem Zusammenhang von einem bevorstehenden "Umsturz" gewarnt hatte, rief Seltenheim auf den Plan. "Wenn uns die ÖVP eine Umsturz unterstellt", sei an sich die "Wortwahl schon ein Skandal".

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Seltenheim übte sich darüber hinaus in Sarkasmus. Es sei "natürlich total überraschend", dass die ÖVP eine Woche vor der Wahl unter 40 Prozent aufschlage. "Das hat sicher nichts damit zu tun, dass man in die Schlussmobilisierung geht". Tatsächlich werde das Erwartungsmanagement nach dem Vorbild der Landtagswahl in Tirol "bewusst geschürt". "Wenn man jetzt von 37 Prozent ausgeht, kann man bei 42 Prozent sagen, 'wir sind in Wirklichkeit die strahlenden Wahlsieger'", so der Parteimanager. Sollte die Volkspartei aber tatsächlich auf unter 40 Prozent abrutschen, sei ein schwarz-blaues Bündnis mit Stephan Pernkopf (ÖVP) als Landeshauptmann zu erwarten.

(APA/Red)

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