SPÖ gegen Gebühren für Uni-Aufnahmeverfahren

50-Euro-Gebühr für Aufnahmeverfahren angedacht
50-Euro-Gebühr für Aufnahmeverfahren angedacht
Die SPÖ spricht sich gegen die von vielen Universitäten angedachte 50-Euro-Gebühr für Aufnahmeverfahren in zugangsbeschränkten Fächern aus. "Eine Gebühr hat jedenfalls selektiven Charakter und trifft einmal mehr finanziell schlechter gestellte Studierende", so Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl am Montag. Die Unis sollten ihre Pläne zurücknehmen.


Unter anderem planen die Uni Wien, die Uni Graz und die Uni Linz die Einführung der 50-Euro-Gebühr schon für die Aufnahmeverfahren für das kommende Studienjahr. An der Uni Innsbruck gibt es diese bereits, an den Medizin-Unis zahlt man sogar 110 Euro für die Teilnahme am Aufnahmeverfahren. An anderen Unis wird noch diskutiert bzw. eine Einführung erst ab dem Studienjahr 2017/18 erwogen.

In der Universitätenkonferenz (uniko) war die Gebühr bei einer Sitzung des Forum Lehre am Montag ebenfalls ein Thema. Die Einführung einer solchen falle aber in die Autonomie der einzelnen Unis, hieß es gegenüber der APA. An diesen sollen in den nächsten Tagen die entsprechenden Beschlüsse fallen.

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