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Spitäler: Schmalhans ist Küchenmeister

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Hunger-Alarm (auch) in den österreichischen Alten- und Pflegeheimen sowie Spitälern: 30 bis 50 Prozent der Krankenhauspatienten sind mangelernährt. Bis zu 30 Prozent der Krebskranken sterben an Unterernährung.

Eine neue Initiative gegen Mangelernährung will in Österreich Bewusstsein für das Problem schaffen und fordert die flächendeckende Einrichtung von spezialisierten Versorgungssytemen. „Wir haben im Jahr 2004 in Innsbruck erhoben, dass 40 bis 60 Prozent der Krankenhauspatienten mangelernährt sind. Laut verschiedenen internationalen Studien sind es 30 bis 55 Prozent bzw. 6,6 bis 85 Prozent aller hospitalisierten Patienten“, sagte Univ.-Prof. Dr. Johann Michael Hackl von der Universitätsklinik Innsbruck (Intensivmedizin).

Viele Gründe für die Misere

Bei der Mangel- oder Unterernährung von Spitalspatienten kommen viele Faktoren zusammen: Psychosoziales Umfeld, Isolation und Depressionen, Demenz, Mehrfacherkrankungen, medizinische Behandlungen wie Operationen oder Chemotherapien und die Organisation im Krankenhaus mit unflexiblen Essenszeiten etc.

Insgesamt kann man laut den Experten davon ausgehen, dass ab einem Body-Mass-Index (BMI) von weniger als 22 eine Gefährdung vorliegt, laut Weltgesundheitsorganisation ist Untergewicht durch einen BMI von weniger als 18,5 definiert. Bei der Bewertung sollte aber noch besser der Gewichtsverlauf bei den Betroffenen erhoben werden. Ein Verlust von mehr als fünf Prozent Körpergewicht binnen drei Monaten spricht schon für einen schlechten Ernährungszustand.

Die Konsequenzen sind für die Betroffenen und das Gesundheitswesen enorm. Während mehr als 20 Prozent der Patienten mit normalem Ernährungszustand aus dem Krankenhaus geheilt entlassen werden, sind es nur um die sieben Prozent der Mangelernährten.

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