Spindelegger wirbt in Afrika für Ferrero-Waldner

Spindelegger reist vier Tage lang durch Afrika
Spindelegger reist vier Tage lang durch Afrika ©APA (Holzner)
Österreichs Außenminister Spindelegger macht sich auf seiner Afrikareise nicht nur ein Bild über die Projekte der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, er wirbt auch aktiv für die Kandidatur Ferrero-Waldners als UNESCO-Generaldirektorin. Dasselbe Anliegen wollte der Außenminister am Donnerstag nach seiner Weiterreise nach Uganda auch dem dortigen Präsidenten Yoweri Museveni ans Herz legen.

Nach einem Gespräch mit dem stellvertretenden äthiopischen Außenminister Takeda Alemu berichtete Spindelegger am Donnerstag vor österreichischen Journalisten, dieser habe zugesichert, er könne sich “jede” Unterstützung seines Landes für die Kandidatur Ferrero-Waldners vorstellen. Ein Treffen mit Ugandas Präsidenten Museveni war, obwohl zuvor nicht vorgesehen, kurzfristig doch möglich geworden.

Die derzeitige EU-Außenkommissarin Ferrero-Waldner hatte Anfang Juli offiziell ihre Kandidatur für den Posten des Generalsekretärs der UNO-Organisation für Wissenschaft, Bildung und Kultur (UNESCO) angekündigt. Sie konkurriert mit acht weiteren Bewerbern. Der UNESCO-Exekutivrat, der sich aus 58 gewählten Vertretern der Mitgliedstaaten zusammensetzt, soll im September einen Bewerber empfehlen, über den dann in der Generalkonferenz mit allen 193 Mitgliedstaaten im Oktober abgestimmt wird. Uganda hält derzeit einen der Sitze im Exekutivrat.

Spindelegger berichtete von seinem Treffen mit Alemu auch, dieser habe angekündigt, sein Land werde bei den im kommenden Jahr anstehenden Parlamentswahlen wieder internationale Wahlbeobachter zulassen. Äthiopien habe die “African Charter on Democracy, Elections and Governance” unterzeichnet und fühle sich deren Prinzipien verpflichtet, erklärte Alemu laut Spindelegger.

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