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Spielbetrieb gesichert

Die Rettungsaktion des in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Fußball-Erstligisten LASK scheinen von Erfolg begleitet. Auch im "Fall Bleiberg" wurde die Bundesliga aktiv.

Peter-Michael Reichel sagte am Dienstag in einem Gespräch Bundesliga-Vorstand Thomas Kornhoff den Spielbetrieb der Linzer für das Frühjahr verbindlich zu. Davor hatte Reichel, der von der Generalversammlung als LASK-Präsident abgewählt worden war, aber als Geschäftsführer der Profi-GesmbH weiter fungiert, die Liga über die wirtschaftliche Situation des Traditionsklubs informiert. “Der LASK ist ein Klub mit großer Tradition und stellt einen wichtigen Baustein für den Fußball speziell in Oberösterreich dar. Wir sind natürlich am Fortbestand des LASK in der Bundesliga interessiert und hoffen, dass die sportlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Lizenz 2003/04 erbracht werden können”, erklärte Kornhoff.

“Wir geben den Linzern keine Geldspritze für eine kurzfristige Lösung bis zum Saisonende. Das bringt nicht viel. Doch werden wir den LASK in jeder möglichen Beziehung unterstützen”, ergänzte Bundesliga-Pressesprecher Christian Kircher zur Therapie des Linzer Patienten.

Kircher bestätigte auch Gespräche zwischen der Liga und Egon Putzi, dem Präsidenten des ebenfalls in finanzielle Schwierigkeiten geratenen SEZ Bad Bleiberg. Sehe man von einigen ausstehenden Gehältern ab, stehe der Vereine de facto schuldenfrei da, so Kircher. Die Bundesliga habe den Ball aufgenommen und sei auf die Landespolitiker zugegangen.

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