Spielberg - altmodischer Filmemacher

Hollywood-Regisseur Steven Spielberg bezeichnet sich selbst als altmodischen Filmemacher und will daher keine digitalen Streifen inszenieren.

„Ich bin sehr altmodisch und möchte weiter auf Filmmaterial drehen“, sagte Spielberg am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Berlin. „Das Wunder an einem Film ist, dass er entwickelt wird, und viele Chemikalien verbinden sich.“ Am nächsten Tag seien die Ergebnisse meist nicht ganz genau so, wie man sich es vorgestellt habe, sagte Spielberg, der in seinen Werken häufig Spezialeffekte einsetzt. Es sei immer wie ein Wunder, den belichteten Film 24 Stunden später zu sehen statt bereits nach 24 Sekunden wie bei einem digitalen Film.

Wenn er die Wahl habe, dann ziehe er ältere Filme neuen Kinohits vor, sagte der Regisseur zudem. Die besten Filme seien in der Zeit von 1932 bis 1962 entstanden, sagte Spielberg, der zusammen mit Hauptdarsteller Tom Cruise seinen neuen Film „Minority Report“ in Berlin vorstellte. Der Science-Fiction-Thriller kommt am 3. Oktober in die österreichischen Kinos.

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