Spekulationen nach erstem Totalverlust im Fokus

Im BAWAG-Prozess steht am Donnerstag die Vorstandssitzung vom 26. Oktober 1998 am Programm.

Richterin Claudia Bandion-Ortner will Ex-BAWAG-Generaldirektor Helmut Elsner nach seinen Erinnerungen zu dieser Sitzung befragen, bei der der Investmentbanker Wolfgang Flöttl trotz eben erst eingefahrener Verluste mit der Veranlagung von weiteren 250 Mio. Dollar (183 Mio. Euro) für die BAWAG beauftragt worden war.

Mit Ausnahme von Vorstandsdirektor Christian Büttner stimmte damals der BAWAG-Vorstand der neuerlichen Betrauung Flöttls mit weiteren Yen-Spekulationsgeschäften für die damalige Gewerkschaftsbank zu. Damit endet die dritte Verhandlungswoche im BAWAG-Prozess, der Freitag ist wieder verhandlungsfrei.

Auch der Informationsstand beim damaligen Mehrheitseigentümer ÖGB und die Einbindung des BAWAG-Wirtschaftsprüfers von der KPMG, Robert Reiter, soll am heutigen zwölften Verhandlungstag im Wiener Landesgericht zum Thema werden.

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