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Spatenstich für neue Wiener U-Bahn-Strecken U2/U5

©APA/Georg Hochmuth
Heute fand der Spatenstich für die neuen Wiener U-Bahn-Strecken U2/U5 statt. Zu Gast waren unter anderem Verkehrsminister Norbert Hofer und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

Die Bauarbeiten stehen in den Startlöchern. Der Spatenstich für die U-Bahn-Strecken U2/U5 fand heute, am 8. Oktober in Wien statt. Zu Gast waren Verkehrsminister Norbert Hofer, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Es beginnen somit bald die ersten Arbeiten für den neuen Südast der U2. Im Zusammenspiel mit Wiens erster vollautomatischen U-Bahn-Linie U5 wird die verlängerte U2 das gesamte Öffi-Netz spürbar entlasten und Kapazitäten für die Zukunft schaffen: “Mit dem Linienkreuz U2xU5 wird das Rückgrat des Wiener U-Bahn-Netzes gestärkt – die Strecken im Zentrum, wo sich alle Wege treffen und auch die vielen Besucherinnen und Besucher unserer Hauptstadt unterwegs sind. Wien braucht diese U-Bahn, wir alle brauchen diese U-Bahn”, so Verkehrsminister Norbert Hofer beim feierlichen Spatenstich.

Spatenstich der Wiener-U-Bahn-Strecken U2 und U5

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou zur neuen Linie: “Wiens U-Bahnen sind die Lebensadern unseres öffentlichen Verkehrsnetzes, das eines der besten der Welt ist. Damit das so bleibt, arbeiten wir ständig am Ausbau und der Verbesserung unseres Öffi-Netzes. Mit der neuen U-Bahn entlasten wir die anderen Linien und sorgen dafür, dass noch mehr Wienerinnen und Wiener noch besser voran kommen.”

“Mit dem heutigen Spatenstich starten die Wiener Linien ein wahres Jahrhundertprojekt. Wir setzen alles daran, damit unser U-Bahn-Netz noch leistungsfähiger wird und in Zukunft auch nach außen noch weiter wachsen kann. Daher stärken wir das Herzstück und schaffen neue Umsteigestationen im Zentrum”, so Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

U2/U5 soll Entlastung im öffentlichen Verkehr Wien bringen

Den Spatenstich markierten Violette und türkise Luftballons den Umriss des Schachtes. Von diesem wird die Tunnelbohrmaschine starten. Wenn die Tunnelsohle erreicht ist, wird das liebevoll auch “Maulwurf” genannte Gerät in einer Tiefe von rund 30 Metern zusammengebaut. Der “Maulwurf” macht sich dann auf den Weg Richtung Augustinplatz im 7. Bezirk: Der Bohrkopf löst den Untergrund, das abgebaute Material wird nach hinten transportiert und der entstehende Tunnel mit Fertigteilen aus Stahlbeton ausgekleidet. Dabei wird der Aushub über den Schacht am Beginn der Triester Straße an die Oberfläche gebracht. Auch das Baumaterial gelangt auf diesen Weg in den Tunnel.

“Mit dieser Bauweise können wir den Großteil der Tunnelstrecken unterirdisch herstellen und vermeiden rund 20.000 innerstädtische LKW-Fahrten”, erklärt Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer, der aber auch betonte, dass rund um die neuen Stationen natürlich zuerst “offen” und damit von oben nach unten gebaut werden muss: “Wieder im Zentrum zu bauen, ist eine mutige Entscheidung, von der unsere Stadt in den kommenden Jahrzehnten maßgeblich profitieren wird. Die Bauzeit wird aber ohne Frage herausfordernd. Das Linienkreuz U2xU5 ist ein Großprojekt. Das bedeutet große Baustellen, aber auch einen großen Mehrwert für die Wienerinnen und Wiener – diese Perspektive dürfen wir nicht aus den Augen verlieren.”

Teilsperre U4 2019 wird für Bauarbeiten an U2 genutzt

Im Zuge der Bauarbeiten, wird auch die Station Pilgramgasse modernisiert. Dies ermöglicht durch die U4-Teilsperre (Karlsplatz bis Längenfeldgasse) im Sommer 2019 auch Arbeiten an der darunter verlaufenden U2.

Der Bau der U5 Station Frankhplatz wird im Februar 2019 beginnen. Weitere, wie Rathaus, folgen. Die neue U-Bahn-Linie soll Erleichterung im gesamten Netz bringen. Durch die Verbindungen werden kürzere Wege und neue Umsteigestationen ermöglicht.

Buslinie 14A bei Bauarbeiten der U2/U5 betroffen

Die Bauarbeiten werden auch Auswirkungen auf die Buslinie 13A haben. Vor allem im Bereich der Neubaugasse. Es werden neue Ausweichrouten geplant, genaueres können die Wiener Linien sowie die Stadt Wien noch nicht sagen. Es wurde bereits über eine mögliche Zweiteilung gesprochen. Eine Entscheidung soll in den kommenden Wochen fallen.

Neue Linie U2 in Wien übernimmt bereits bestehende Stationen

Die U2 erhält ab Rathaus Richtung Süden eine neue Linienführung. Die Stationen Rathaus (U5xU2), Neubaugasse (U3xU2) und Pilgramgasse (U4xU2) werden dabei zu wichtigen U-Bahn-Knoten und beim Matzleinsdorfer Platz wird die U2 mit der S-Bahn- und Straßenbahnstation verknüpft.

Die U5 wird Wiens erste vollautomatische U-Bahn und bereits bestehende Stationen übernehmen. Die Inbetriebnahme der U5 und U2 ist für 2024 und 2026 geplant. Daraufhin soll die U5 in einer zweiten Ausbaustufe, die aktuell in Planung ist, bis zum Elterleinplatz in Hernals verlängert werden.

(Red)

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