Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Spannung an Bundesliga-Spitze nach Austria-Pleite

Die Austria stolperte über Kapfenberg
Die Austria stolperte über Kapfenberg ©APA (Leodolter)
Tabellenführer Austria Wien hat erstmals seit 52 Jahren ein Ligaspiel gegen den SV Kapfenberg verloren und damit die Situation an der Spitze der Fußball-Bundesliga ziemlich spannend gemacht. Die Europa-League-Starter Austria (26 Punkte), Salzburg (25), Rapid (24) und Sturm Graz (24) sind nur durch zwei Punkte voneinander getrennt. Rapid und Sturm sind nach Verlustpunkten sogar voran.

Das direkte Duell zwischen Rapid und Sturm aus der ersten Runde wird erst Ende November nachgetragen, nach Verlustpunkten sind die beiden Clubs voran. Der eingewechselte Markus Felfernig sorgte mit seinem Goldtreffer in der 83. Minute für Jubel unter den 3.500 Zuschauern im Kapfenberger Franz-Fekete-Stadion und den ersten Sieg gegen die Wiener Austria seit Herbst 1957. Dementsprechend euphorisiert war der steirische Trainer Werner Gregoritsch, der nach dem Spiel verkündete: “Unsere Motivation war es heute, Geschichte zu schreiben. Man muss der Mannschaft gratulieren.”

Nachdenklich zeigte sich Austria-Trainer Karl Daxbacher. “Wir haben durch viele gute Heimspiele die Tabellenführung erreicht, aber jetzt kommen die Auswärtsspiele”, meinte er. In der kommenden Runde werden die “Veilchen” bei Wiener Neustadt antreten. “Es wird schwer sein, die Tabellenführung zu verteidigen.”

Auch die in der vergangenen Runde von der Austria entthronten Salzburger strauchelten. Das torlose Remis beim LASK war das dritte sieglose Spiel des Meisters in Folge. Die Doppelbelastung aus Europa League und Meisterschaft lässt Trainer Huub Stevens nicht als Ausrede gelten. “Es darf für einen Profi kein Problem sein, drei Spiele in einer Woche zu machen”, sagte der Niederländer. “Ich bin enttäuscht, denn wir hätten das Spiel gewinnen müssen.”

Auf den Fersen sind den Salzburgern Rekordmeister Rapid und Sturm Graz. Die Wiener lagen in Klagenfurt bis zur 82. Minute 0:1 zurück, gewannen aber durch drei Joker-Treffer von Christopher Drazan (82., 89.) und Rene Gartler (84.) noch 3:1. Auf leisen Sohlen schlich der SK Sturm unterdessen Richtung Tabellenspitze, die Grazer siegten in Mattersburg durch Tore von Jakob Jantscher (42.) und Andreas Hölzl (57.) verdient 2:0.

  • VIENNA.AT
  • Fußball
  • Spannung an Bundesliga-Spitze nach Austria-Pleite
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen