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Spanien: Terrorverdächtiger Berraj angeklagt

In Spanien ist ein im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. März gesuchter Marokkaner wegen Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung angeklagt worden.

Nach Überzeugung von Richter Baltasar Garzon hatte Said Berraj enge Kontakte zu dem syrischstämmigen Imad Yarkas, der eine spanische El-Kaida-Zelle geleitet haben soll. Yarkas sitzt seit vergangenem November in Haft. Eine Anklage gegen Berraj wegen der Terroranschläge in Madrid, bei denen am 11. März 191 Menschen getötet wurden, ließ der Richter hingegen fallen.

Berraj verließ den Gerichtsdokumenten zufolge sein Haus am 9. März und gab an, er reise zur Beerdigung seiner Schwester nach Marokko. Die Ermittlungen ergaben, dass er keine Schwester hat. Zunächst spekulierten spanische Medien, Berraj sei einer von sieben Verdächtigen gewesen, die sich am 3. April ihrer Verhaftung durch das Zünden einer Bombe entzogen hatten. Die sterblichen Überreste einer der dabei ums Leben gekommenen Personen müssen noch identifiziert werden.

Richter Garzon machte am Donnerstag keine Angaben, ob Berraj eine Rolle bei den Anschlägen von Madrid gespielt haben könnte. Er soll jedoch im Vorfeld des 11. September 2001 als Verbindungsmann zwischen der spanischen El-Kaida-Zelle und Mitgliedern der Terrororganisation im Ausland in Aktion getreten sein.

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