SPÖ überlässt ÖVP Finanzministerium

Die SPÖ kann sich vorstellen, in einer großen Koalition das Finanzministerium der ÖVP zu überlassen.

Ein ÖVP- Finanzminister sei „vorstellbar“, sagte Bundesgeschäftsführer Darabos in der ORF-Talkrunde „Offen gesagt“. Auf die Frage, ob das auch Grasser sein könnte, meinte er: „Das ist die Frage und die würde ich nicht mit Ja beantworten.“ Auch für die ÖVP scheint Grasser kein Muss zu sein.

Für Generalsekretär Lopatka solle die am besten geeignete Person dieses Amt ausüben. Über das Gespräch zwischen ÖVP-Chef Schüssel und FPÖ-Obmann Strache war von ihm jedoch nichts Neues zu erfahren.

Lopatka schloss für die ÖVP Parallelverhandlungen aus, verwies aber gleichzeitig auf die Möglichkeit anderer Koalitionen außer Rot- Schwarz. „Ich darf beruhigen, das hatte nichts zu bedeuten“, meinte auch FPÖ-Generalsekretär Kickl in Richtung der Grünen Bundesgeschäftsführerin Sburny. Es sei längst “überfällig“ gewesen, dass sich Schüssel zu diesem Treffen „herablässt“.

Skeptisch zeigten sich Sburny, Kickl und BZÖ-Generalsekretär Grosz, dass die große Koalition bis Weihnachten zu Stande kommen wird. Lopatka meinte, das sei „möglich aber schwierig“ und Darabos zeigte sich mit „es ist möglich“ am optimistischen.

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