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SPÖ-Absturz nach Regierungsbildung

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Eine Woche nach der Regierungsbildung verzeichnet die Kanzlerpartei SPÖ in der Sonntagsfrage einen dramatischen Einbruch. In der OGM-Umfrage liegt die SPÖ nur noch bei 33 Prozent.

Bei der Dezember-Umfrage erreichten die Sozialdemokraten noch 40 Prozent.

Umgekehrt das Bild bei der ÖVP: Sie konnte sich in der Sonntagsfrage von 33 auf 37 Prozent verbessern und liegt in der Wählergunst jetzt wieder vor der SPÖ. Die Ergebnisse für die Oppositionsparteien: Grüne 14 Prozent (12 Prozent im Dezember 2006), FPÖ 13 (12) und BZÖ 2 (2).

Abgefragt wurde von OGM im Auftrag von „profil“ auch die Beurteilung des roten und des schwarzen Regierungsteams. Das SPÖ-Team mit Alfred Gusenbauer an der Spitze halten 33 Prozent für kompetent und 37 Prozent für weniger kompetent. Das ÖVP-Team um Wilhelm Molterer bezeichnen 52 Prozent als kompetent und 25 Prozent als weniger kompetent.

59 Prozent der Befragten meinen, das Regierungsprogramm trägt die Handschrift der ÖVP, nur 15 Prozent meinen, das Programm trage die Handschrift der SPÖ. Selbst unter den SPÖ-Wählern liegt bei dieser Frage die ÖVP mit 38 Prozent vor der SPÖ mit 31 Prozent.

Bei der fiktiven Frage nach einer Bundeskanzler-Direktwahl liegt Gusenbauer mit 20 Prozent vor Molterer mit 16 Prozent. Gusenbauer erreichte allerdings nach seinem Wahlsieg am 1. Oktober 2006 in Umfragen mit der selben Fragestellung Werte zwischen 26 und 28 Prozent.

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