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Sozialleistungen in Europa sinken

In der EU sinkt laut einem Bericht von Eurostat der Anteil der „Sozialschutzausgaben“ am Bruttoinlandsprodukt (BIP) seit dem Jahr 1996 kontinuierlich.


Das ergibt ein Bericht des Statistischen Amts Eurostat, der am Donnerstag in Luxemburg veröffentlicht wurde. In Österreich ging der Anteil von 29,5 Prozent (1996) auf 28,7 Prozent des BIP (2000) zurück.

Im Jahr 1996 betrugen die staatlichen und privatwirtschaftlichen Sozialleistungen EU-weit noch 28,4 Prozent des BIP, 1999 waren es 27,5 Prozent und 2000 nur mehr 27,3 Prozent des BIP. In Österreich ging der Anteil von 29,5 Prozent (1996) auf 28,7 Prozent des BIP (2000) zurück.

Unter „Sozialschutzausgaben“ werden EU-weit vergleichbare Leistungen von öffentlicher und privater Hand verstanden, die Familien und Einzelpersonen vor bestimmten Risiken schützen sollen. Als Risiko werden Alter, Hinterbliebene, Krankheit, Gesundheitsversorgung, Familie, Kinder, Invalidität, Arbeitslosigkeit, Wohnen und soziale Ausgrenzung definiert.

In den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten ist der Anteil der Sozialleistungen sehr unterschiedlich. Am niedrigsten war er 2000 in Irland (14,4 Prozent des BIP) und in Spanien (20,1 Prozent). Am höchsten in Schweden (32,2 Prozent), Frankreich (29,7 Prozent) und Deutschland (29,5 Prozent). Österreich liegt mit 28,7 Prozent des BIP über dem EU-Durchschnitt von 27,3 Prozent des BIP.

Auf die verschiedenen Risiken aufgeteilt, entfiel der Großteil der österreichischen Sozialleistungen auf Alter und Hinterbliebene (48,3 Prozent). Ein Viertel davon ging in die Bereiche Krankheit und Gesundheitsversorgung (26 Prozent). Danach folgten Familie, Kinder (10,6 Prozent) Invalidität, Gebrechen (8,2 Prozent), Arbeitslosigkeit (4,7 Prozent) sowie Wohnen und soziale Ausgrenzung (2,1 Prozent).

Zum Vergleich die Sozialleistungen im EU-Durchschnitt: Alter und Hinterbliebene (46,4 Prozent), Krankheit und Gesundheitsversorgung (27,3 Prozent), Familie, Kinder (8,2 Prozent) Invalidität, Gebrechen (8,1 Prozent), Arbeitslosigkeit (6,3 Prozent) sowie Wohnen und soziale Ausgrenzung (3,7 Prozent).

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