Soziales Engagement wird jungen Menschen schwer gemacht

Kürzungen treffen immer die Freiwilligen selbst. Das Jahr 2011 wurde von der Europäischen Union zum "Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit" erklärt.

Ab 2011 müssen Zivilersatzdiener monatlich mit 750 Euro auskommen. Mit dieser Summe müssen Versicherungen, Reisekosten, Unterkunft, sämtliche Nebenkosten und mehr bezahlt werden. Zusätzlich zu ihrem unentgeltlichen Engagement müssen sie einen größeren finanziellen Beitrag als bisher leisten, damit die Gesamtkosten eines Einsatzes abgedeckt werden können.

“Der Zugang zum freiwilligen Engagement sollte nicht durch Einsparungen erschwert werden. Es fehlen auch die sozialversicherungstechnische Grundlage und die Anrechenbarkeit von freiwilligen Diensten im Ausland, die abseits des Zivilersatzdienstes durchgeführt werden”, kritisiert Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend Eine Welt: “Es ist sehr bedauerlich, das den jungen Menschen freiwilliges Engagement dermaßen erschwert wird.”

Volontariat: Weltweiter Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendliche

“Die Aktivitäten, die junge Menschen heute für die Entwicklungszusammenarbeit setzen, sind entscheidend dafür wie es auf unserer Welt weitergeht, ” ist Reinhard Heiserer überzeugt: “Junge Menschen können nachhaltig zur positiven Entwicklung unserer Gesellschaft in der Gegenwart und in der Zukunft beitragen.”

Seit dreizehn Jahren bildet das Volontariat eine wichtige Säule von Jugend Eine Welt. Engagierte Frauen und Männer aus Österreich zeigen sich solidarisch mit den Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

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