Sonntagsfrage: ÖVP und Kanzler Nehammer stürzen ab

In der Sonntagsfrage muss die ÖVP Prozente einbüßen.
In der Sonntagsfrage muss die ÖVP Prozente einbüßen. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Wenn am kommenden Sonntag zum Urnengang aufgerufen würde, müsste die ÖVP Platz eins an die SPÖ abgeben. Auch in der Kanzlerfrage stürzt Karl Nehammer weiter ab.
Vertrauen in Regierung stürzt weiter ab

Die jüngsten innenpolitischen Skandale schlagen sich in der aktuellen "profil"-Umfrage nieder: Wenn am kommenden Sonntag gewählt würde, käme die SPÖ mit 28 Prozent (+1) auf Platz eins - vor der ÖVP mit 24 Prozent (+1).

"profil"-Umfrage: SPÖ deutlich vor ÖVP

Laut der Umfrage, die vom Meinungsforschungsinstitut Unique Research für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" durchgeführt wurde, bleibt die FPÖ stabil bei 19 Prozent. Dahinter folgen die Grünen mit elf Prozent (+/-0) und die NEOS mit neun Prozent (-1). Die Impfgegner-Partei MFG bringt es auf sieben Prozent (-1) und wäre damit im Parlament.

Nehammer stürzt in Kanzlerfrage weiter ab

In der Kanzlerfrage schwächelt Regierungschef Karl Nehammer (ÖVP): Er kommt lediglich auf eine Zustimmung von 21 Prozent (-2). Allerdings kommt auch SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner, die erst kürzlich in einer großen Rede ihren Anspruch auf das Kanzleramt bekräftigt hatte, nicht vom Fleck und in der Kanzlerfrage auf 16 Prozent (+1) Zustimmung.

Sobotka soll Vorsitz im ÖVP-U-Ausschuss abgeben

"profil" ließ auch abfragen, ob Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka trotz der Ermittlungen gegen ihn den Vorsitz im U-Ausschuss behalten soll. Das Ergebnis: Nur 15 Prozent sind dafür, 58 Prozent plädieren dafür, dass er den Vorsitz zurücklegt (der Rest hatte keine Meinung zu der Frage).

(n=800, Schwankungsbreite: +/- 3,5%, Methode: Kombination aus Telefon- und Online-Befragung)

(Red)

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